Bericht: Wolfsburg-Frauen vor Transfer-Doppelschlag | OneFootball

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·3 March 2026

Bericht: Wolfsburg-Frauen vor Transfer-Doppelschlag

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In den letzten Jahren hat die Frauenmannschaft des FC Bayern München dem VfL Wolfsburg deutlich den Rang abgelaufen. Von der einstigen Dominanz der Wölfinnen aus den 2010er Jahren ist kaum noch etwas zu sehen.

Mehrere Schlüsselspielerinnen verließen Wolfsburg in den letzten Jahren, unter anderem Lena Oberdorf oder Ewa Pajor. Und auch in diesem Sommer stehen mit Lineth Beerensteyn und Alexandra Popp zwei Unterschiedspielerinnen vor dem Abschied. Diese will man in der Autostadt allerdings prominent ersetzen.


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Echte Statement-Transfers

Der kicker berichtet nämlich, dass der Transfer von Giovanna Hoffmann nach Wolfsburg in trockenen Tüchern ist. Die 27-jährige Nationalspielerin kommt von RB Leipzig und befindet sich nach ihrem Kreuzbandriss aktuell in der Reha. Der Transfer hatte sich bereits seit mehreren Monaten abgezeichnet.

Hoffmann soll jedoch nicht die einzige Neue im Sturmzentrum bei den Wölfinnen sein. Auch Selina Cerci ist eine Kandidatin. Auch hier sind Gerüchte um einen Wechsel der 26-Jährigen keinesfalls neu: Vielmehr schien der Wechsel der aktuellen Hoffenheimerin stets nur eine Frage der Zeit zu sein. Großes Plus hier: Ihr Vertrag läuft im Juni aus, sie ist also ablösefrei zu haben.

Kampfansage an Bayern?

Bringt der VfL beide Transfers unter Dach und Fach, dann wäre das ein echtes Statement und eine Kampfansage an die Münchnerinnen. Diese sind in der aktuellen Saison nämlich nahezu konkurrenzlos und sammelten bislang 52 von 54 möglichen Punkten, wobei sie gerade einmal sechs Gegentore kassierten.

Mit Cerci und der wiedergenesenen Hoffmann hätten die Wölfinnen in der neuen Saison eines der spannendsten Sturmduos der Liga und in Europa unter Vertrag. Ob das allerdings ausreicht, auf lange Sicht gesehen die Bayern wieder konstant herausfordern zu können, steht auf einem anderen Blatt. Dafür bräuchte es auch in den anderen Mannschaftsteilen Verstärkungen vom selben Kaliber wie Cerci und Hoffmann.

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