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·25 July 2026

Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen kämpfen um jungen Stürmer. 40 Millionen Euro im Spiel

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Nicolò Tresoldi, das 21-jährige aufstrebende Talent der deutschen U21-Nationalmannschaft und des belgischen Pro-League-Klubs Club Brügge, hat sich zu einem der meistdiskutierten und am schwersten zu verpflichtenden Offensivspieler dieses Sommer-Transferfensters entwickelt.

Der junge Spieler verkörpert perfekt das Profil eines vielseitigen, körperlich starken Stürmers mit eiskaltem Abschluss im Strafraum – ein Spielertyp, der im modernen Fußball besonders gefragt ist. Dadurch ist er bei mehreren Vereinen zu einem vorrangigen Ziel für die langfristige Kaderplanung geworden. Seine konstanten Leistungen in der belgischen Liga und in europäischen Wettbewerben sowie sein im Trikot der deutschen U21-Nationalmannschaft gezeigtes internationales Potenzial haben den Weg für ein großes Transferduell geebnet, bei dem Klubs aus den vier großen europäischen Ligen aufeinandertreffen.


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Die Strategie und Bewertung von Club Brügge

Als Verein, bei dem der Spieler unter Vertrag steht, befindet sich Club Brügge in einer äußerst starken und komfortablen Position auf dem Transfermarkt. Gestützt auf die lange Laufzeit des Vertrags mit dem jungen Top-Talent und den daraus resultierenden Verhandlungsspielraum haben die Belgier ihre Kaderplanung vollständig auf finanzielle Ausgewogenheit und Gewinnmaximierung ausgerichtet. Die Klubführung verspürt keinerlei zwingenden Druck, den Spieler zu verkaufen. Im Gegenteil: Sie betrachtet ihn als einen wichtigen Bestandteil im Kampf um die Meisterschaft und für die Europapokal-Saison im kommenden Jahr. Angesichts der wirtschaftlichen Realität des belgischen Fußballs, der stark von gewinnbringenden Weiterverkäufen geprägt ist, sowie des Wunsches des Spielers nach dem nächsten Karriereschritt gilt jedoch als sicher, dass die Tür für einen Transfer nicht vollständig geschlossen ist.

Club Brügge setzt die finanzielle Untergrenze für einen möglichen Deal außergewöhnlich hoch an. Strategischen Einschätzungen zufolge wird der Verein Angebote unter 35 Millionen Euro nicht einmal als Grundlage für Verhandlungen in Betracht ziehen. Durch leistungsabhängige Bonuszahlungen und eine Weiterverkaufsbeteiligung soll das Gesamtpaket auf mehr als 40 Millionen Euro steigen. Da der belgische Klub finanziell solide aufgestellt ist, besteht keine dringende Notwendigkeit, einem Verkauf zuzustimmen. Dadurch steht Club Brügge bei den Verhandlungen unter keinerlei Zeitdruck.

Der Kampf der Bundesliga-Giganten um die persönlichen Konditionen: Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen

Die Bundesligisten arbeiten intensiv daran, eines der größten Offensivtalente der deutschen U21-Nationalmannschaft zurück in den deutschen Fußball zu holen. Borussia Dortmund unternimmt in diesem Prozess die konkretesten und entschlossensten Schritte. Der BVB möchte seine Offensive neu aufstellen und für die Zukunft eine Stürmerrotation mit großem Entwicklungspotenzial aufbauen. Deshalb werden die Gespräche mit dem Umfeld des Spielers fortgesetzt, um eine grundsätzliche Einigung über die persönlichen Vertragsbedingungen zu erzielen.

Bayer Leverkusen beobachtet die Situation dagegen aus einer vorsichtigeren und strategischeren Position. Die Werkself möchte die Dynamik in der Offensive aufrechterhalten und ihre taktische Flexibilität erhöhen. Die Scouting-Abteilung hat Tresoldis Berichte bereits dem Vorstand vorgelegt. Leverkusen plant, abhängig vom Verlauf der Ablöseverhandlungen zwischen Dortmund und Club Brügge in den Poker einzusteigen und nach Bekanntwerden der offiziellen Forderungen ein wirkungsvolleres Angebotspaket vorzulegen.

Die Gefahr aus der Serie A und der Premier League: AS Rom, Manchester United und Tottenham

Die AS Rom, die in der Serie A einen ambitionierten und dynamischen Kader aufbauen möchte, gehört zu den Vereinen, die im Werben um den jungen Stürmer den bislang konkretesten Vorstoß unternommen haben. Der italienische Klub führt grundsätzliche Gespräche mit den Beratern des Spielers und hat Club Brügge zudem bereits ein offizielles Transferangebot unterbreitet. Das Angebot der Roma soll einschließlich Bonuszahlungen bei etwa 18 bis 20 Millionen Euro liegen und damit deutlich unter der Bewertung des belgischen Vereins.

Die Premier-League-Klubs Manchester United und Tottenham betrachten das körperliche Profil des Spielers als ideal für die hohe Intensität und robuste Spielweise des englischen Fußballs. Beide englischen Topklubs beobachten die Situation direkt und verfügen dank ihrer finanziellen Möglichkeiten über die Kapazität, die Ablöseforderung von Club Brügge ohne größere Schwierigkeiten zu erfüllen.

Bislang bestehen die einzigen offiziellen und konkreten Entwicklungen aus dem schriftlichen Angebot der AS Rom an Club Brügge und den direkten Kontakten von Borussia Dortmund mit dem Umfeld des Spielers. Borussia Dortmund soll noch keine formellen Ablöseverhandlungen mit Club Brügge aufgenommen haben. Der BVB möchte offenbar zunächst sämtliche persönlichen Konditionen und Vertragsdetails mit dem Spieler klären. In den kommenden Wochen werden konkretere Entwicklungen erwartet.

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