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·23 April 2026

BVB ändert Strategie: Zweitliga-Perlen wie Eichhorn im Visier

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Nach der Verpflichtung von Sportdirektor Ole Book könnte Borussia Dortmund seine Transferstrategie neu ausrichten. Dabei rücken vor allem Talente aus der 2. Bundesliga in den Fokus – wie Hertha-Talent Kennet Eichhorn.

Bei Borussia Dortmund zeichnet sich offenbar ein möglicher Strategiewechsel auf dem Transfermarkt ab. Seit Ole Book das Amt des Sportdirektors übernommen hat, könnte sich der Fokus der Kaderplanung laut einem Bericht des Fachmagazins "kicker" stärker auf die 2. Bundesliga verlagern. Der 40-Jährige, der zuvor bei der SV Elversberg arbeitete, bringt beste Kenntnisse und ein enges Netzwerk im deutschen Unterhaus mit.


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Genau das könnte für den BVB künftig ein entscheidender Vorteil sein. Die Idee dahinter: Spieler aus der 2. Liga sind oft günstiger als etablierte Bundesligaprofis, kennen den deutschen Fußball bereits und gelten als besonders entwicklungsfähig.Bislang spielte die zweite Liga bei den Dortmundern kaum eine Rolle. Mit Ersatzkeeper Alexander Meyer steht aktuell nur ein Spieler im Kader, der diesen Weg genommen hat.

Das könnte sich jedoch zeitnah ändern – auch darauf deutet der kicker hin. Ein konkreter Name sorgt bereits für Aufmerksamkeit: Kennet Eichhorn von Hertha BSC. Der erst 16 Jahre alte Mittelfeldspieler hat sich in dieser Saison als Stammspieler etabliert und gilt als eines der spannendsten Talente Deutschlands.

BVB bei Eichhorn mit starker Konkurrenz

Laut "kicker" ist Eichhorn ein "heißer Kandidat" beim BVB. Seine Ausstiegsklausel soll im Sommer bei etwa zehn bis zwölf Millionen Euro liegen, was ihn besonders interessant macht. Allerdings ist die Konkurrenz groß. Neben Borussia Dortmund sollen auch der FC Bayern, Bayer Leverkusen sowie weitere internationale Topklubs Interesse zeigen.

Zudem gibt es vereinsintern offenbar Stimmen, die befürchten, dass ein Transfer die Entwicklung eigener Talente erschweren könnte. Fest steht: Beim BVB steht ein Umbruch bevor. Mit Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan verlassen mehrere erfahrene Spieler den Verein. Gleichzeitig kommen mit Kaua Prates und Justin Lerma zwei junge Talente aus Südamerika.

Ob Dortmund den eingeschlagenen Weg konsequent verfolgt, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die 2. Bundesliga könnte künftig eine deutlich größere Rolle in der Transferstrategie des BVB spielen.

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