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·12 March 2026
BVB: Ricken-Zukunft unsicher? Das ist der aktuelle Stand

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Der Vertrag von Lars Ricken als Geschäftsführer beim BVB läuft noch bis 30. Juni 2027. Die Zukunft von Ricken in Dortmund könnte sich jedoch schon in den kommenden Monaten entscheiden.
Als Börsennotiertes Unternehmen darf Borussia Dortmund den Vertrag seines Geschäftsführers frühestens ein Jahr vor dem Auslaufen des aktuellen Arbeitspapiers verlängern. Die Zukunft von Lars Ricken, dessen Kontrakt bis 30. Juni 2027 läuft, könnte sich also in den kommenden Monaten entscheiden. Eine wichtige Rolle bei dieser Entscheidung wird BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke als Teil des Präsidialauschusses haben haben. Aktuell steht laut Sport Bild noch nicht fest, wie es um die Zukunft von Ricken steht.
Anders sieht es bei den Geschäftsführern Carsten Cramer und Thomas Treß aus, die sich ziemlich sicher sein können, ihre Position auch über das Jahr 2027 hinaus zu behalten. Ricken muss sich hingegen beweisen, da ihm der enttäuschende Transfersommer, die ausbleibende Entwicklung von Talenten und das frühe Aus in der Champions League zugeschrieben werden. Die kommenden Monate, in denen es um wichtige Vertragsverlängerungen geht und in denen gute Transfers getätigt werden sollen, sind für die Zukunft von Ricken von zentraler Bedeutung.

Foto: Getty Images
Nicht nur für Ricken persönlich hat die Entscheidung des Präsidialausschusses eine große Bedeutung. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl, Berater Matthias Sammer und sogar Trainer Niko Kovac dürften mit Spannung erwarten, ob Ricken Geschäftsführer bleibt.
Ricken hat den Vertrag von Kehl vorzeitig bis 2027 verlängert und traf Entscheidungen wie die Entlassung von Nuri Sahin in dessen Sinne. Bleibt Ricken Geschäftsführer liegt es an ihm, die Arbeit des Sportdirektors zu beurteilen und die Zusammenarbeit zu verlängern oder zu beenden.
Außerdem war Ricken treibende Kraft bei der Vertragsverlängerung von Berater Sammer. Beide sind regelmäßig im engen Austausch. Es ist schwer vorstellbar, dass Sammer unter einem neuen Geschäftsführer in seiner Rolle bleiben würde.
Trainer Kovac war der Wunschkandiat von Ricken und genießt vollstes Vertrauen. Bei einem Machtwechsel in Dortmund könnte jedoch auch der Coach hinterfragt werden.









































