Football Espana
·31 July 2026
Cancelo fehlt bei Al-Hilal – Barca-Deal über 10 Mio. Euro nah

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·31 July 2026

João Cancelo hat sich nicht im Al-Hilal-Trainingslager zur Saisonvorbereitung in Österreich gemeldet und soll sich in Portugal aufhalten, wo er darauf wartet, dass der saudi-arabische Klub und Barcelona einen festen Transfer abschließen – ein klares Signal des Spielers, das seine vertraglichen Arbeitgeber in Riad zunehmend verunsichert.
Über die vergangenen 24 Stunden gesammelte Transferberichte bestätigen, dass Cancelo Al-Hilals Trainingslager in Österreich komplett ausgelassen hat und stattdessen in Portugal geblieben ist, während sein Berater Jorge Mendes die Verhandlungen zwischen den beiden Klubs weiter steuert. Beide Seiten stehen in Kontakt, und seit mehreren Wochen wird über eine Ablöse von ungefähr 10 Millionen Euro gesprochen.
Die jüngsten Berichte von Mundo Deportivo via Barca Universal ergänzen, dass Cancelo nach seiner Pause nach der Weltmeisterschaft am 29. Juli zum Kader von Al-Hilal stoßen sollte. Er kam nicht. Al-Hilal war während seiner Saisonvorbereitung in Österreich im Einsatz, verlor 0:2 gegen MC Alger und hat für Cancelos Abwesenheit keine offizielle Erklärung geliefert.
Der Kontrast zu Rúben Neves war deutlich. Der portugiesische Mittelfeldspieler, ebenfalls Spieler von Al-Hilal, kehrte planmäßig nach Österreich zurück, absolvierte seine medizinischen Tests und wurde vom Klub in den sozialen Medien öffentlich zurückbegrüßt. Cancelo erhielt keine solche Erwähnung, was für sich spricht.

Ruben Neves während einer Trainingseinheit mit Al Hilal.
Die sportliche Seite dieses Deals ist seit einiger Zeit praktisch geklärt. Hansi Flick hat Cancelos Ankunft abgesegnet und will ihn in der Mannschaft haben, und der Spieler hat weiterhin den klaren Wunsch, für Barcelona zu spielen, ohne jede Absicht, in die Saudi Pro League zurückzukehren.

Hansi Flick posiert vor dem Emblem des FC Barcelona.
Was die Sache bis Ende Juli hinausgezögert hat, sind steuerliche und administrative Komplikationen auf Seiten Barcelonas. Die Berichte aus der Hauptquelle bestätigen, dass Cancelo die steuerbezogenen Probleme, die seine Registrierung als Barça-Spieler zuvor erschwert hatten, inzwischen gelöst hat. Damit fällt das letzte wesentliche Hindernis weg, das in den spanischen Medien genannt wurde, sodass nur noch der formelle Abschluss der Vereinbarung zwischen den Klubs fehlt.
Al-Hilal hat Cancelo bis 2027 unter Vertrag. Man wird ihn nicht ohne Gegenleistung ziehen lassen, doch die anfängliche Forderung – fast 15 Millionen Euro – hat sich deutlich abgeschwächt. Laut der Tageszeitung Sport haben die Klubs eine Einigung erzielt, wonach Cancelo fest zum FC Barcelona wechselt, bei einer geschätzten Ablöse von rund 10 Millionen Euro inklusive Boni und einem Vertrag bis Juni 2028. Cadena COPE stellte die Struktur etwas anders dar und sprach von einer zunächst sechsmonatigen Leihe, gefolgt von einem festen Zweijahresvertrag, weiterhin zu ähnlichen Gesamtkosten für Al-Hilal.
Die gemeldete Vertragslaufzeit auf Barça-Seite variiert je nach Quelle: Sport nannte einen Vertrag bis Juni 2028, während andere Quellen lediglich von einer Zweijahresvereinbarung sprechen. Diese Abweichung ist erwähnenswert, ändert aber nichts an der grundlegenden Struktur des Deals.
Barcelonas arbeitsreicher Sommer – in dem der Klub mehrere Positionen gleichzeitig aktiv verfolgt hat, nicht nur die Rechtsverteidigerposition – bedeutet, dass die Aufmerksamkeit geteilt war. Doch aus Sicht von Al-Hilal wird die Cancelo-Situation zunehmend schwerer, weiterhin passiv zu handhaben.
Dass ein Spieler mit Vertrag bis 2027 nicht zur Saisonvorbereitung erscheint und es vom Klub keine offizielle Erklärung gibt, ist für Al-Hilal öffentlich eine unangenehme Lage. Früh in dieser Entwicklung berichtete 365scores, Cancelo habe Al-Hilal mitgeteilt, er werde nur zurückkehren, wenn Cheftrainer Simone Inzaghi entlassen werde – weithin eher als Druckmittel denn als echte Forderung verstanden, aber ein Hinweis darauf, wie stark sich das Verhältnis zwischen Spieler und Klub verschlechtert hat.
Al-Hilal kann es sich nicht leisten, das auf unbestimmte Zeit weiter schwelen zu lassen. Der Klub hat eigene Ziele in der Saisonvorbereitung, und ein Spieler von Cancelos Profil, der in Portugal sitzt, während man sich auf die neue Saison in der Saudi Pro League vorbereitet, ist eine Ablenkung, die man lieber schnell aus der Welt schaffen würde. Das gibt Barcelona einen kleinen, aber echten Hebel: Der Wunsch des saudi-arabischen Klubs nach einer sauberen Lösung und einer Ablöse spielt Barça in die Karten, auch wenn Al-Hilal lieber eine etwas höhere Summe hätte.
Die Hinweise aus mehreren spanischen Medien deuten auf einen Deal hin, der nahe vor dem Abschluss steht, aber noch nicht unterschrieben ist. Die Klubs haben gesprochen. Der Berater steuert die Abwicklung. Die Vertragsbedingungen des Spielers mit Barcelona sollen geklärt sein. Die steuerlichen Hürden, die die Registrierung verzögert hatten, scheinen beseitigt zu sein. Was bleibt, ist die formelle Finalisierung der Vereinbarung zwischen den Klubs im Bereich von ~10 Millionen Euro, die Al-Hilal nun zu akzeptieren bereit ist.
Flicks Wunsch, der in den spanischen Medien durchgehend so berichtet wird, ist es, Cancelo für das Trainingslager in England zum Kader stoßen zu lassen. Barcelonas andere Transferprioritäten binden erhebliche Kapazitäten, doch die Cancelo-Operation ist strukturell einfacher: Der sportliche Konsens auf beiden Seiten besteht bereits, und bei der Ablöse gibt es keinen ernsthaften Streit.
Dass Cancelo in Portugal bleibt, anstatt sich Al-Hilal in Österreich anzuschließen, zeigt klar, wo seine Prioritäten liegen. Er hat erklärt, dass er nicht in die Saudi Pro League zurückkehren will und nur für Barcelona spielen möchte. Die Frage ist nicht, ob er zu Barcelona wechselt – sondern wie viele Tage noch vergehen, bis die Unterlagen diese Realität widerspiegeln.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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