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·5 January 2026
Causa Jörg Schmadtke: Diese Scheinheiligkeit erzürnt

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Festgemacht wird diese bizarre Behauptung an den Transfergerüchte, die aktuell in den Sozialen Netzwerken kursieren. Seit Jörg Schmadtke die Zügel in der Hand hat, sei eine regelrechte Anarchie ausgebrochen. Name wie Silas, Weißhaupt oder Thórdarson wären unter seinem Vorgänger nie durchgesickert.
An dieser Stelle fragen wir uns, welche Zutat in das Getränk jener Rambos gekippt wurde. Zum einen sollte unser Fokus jetzt voll und ganz auf Jörg Schmadtke liegen. Dass der 61-Jährige mit seiner Vita ein mehr als guter Griff ist, steht für uns außer Frage. Sicherlich war die Zeit unter Marcus Mann eine besondere, doch dieses Kapitel ist jetzt beendet. Unser Fokus liegt auf der gemeinsamen Zeit – und hier hat Herr Schmadtke unsere volle Unterstützung.
Zum anderen wird seine Arbeit mindestens genauso seriös und diskret sein, wie die seines Vorgängers. Dürfen wir an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, welche Rohdiamanten Schmadtke zwischen 2009 und 2013 an die Leine gelotst hat, über die vorher nie geschrieben wurde? Ein Verein wie der FC Liverpool hätte zudem niemals angebissen, wenn seine Personalie in Fachkreisen umstritten wäre.
Zu guter Letzt, und das ist wohl der wichtigste Punkt, leben wir in einer Phase, in welcher der Transferjournalismus durch die Decke geht. Es ist klar, dass jeder Name ausgeschlachtet wird und sämtliche Gerüchte heißer gekocht werden, als die im Endeffekt sind. „Schuld“ daran sind wir, denn wir konsumieren die Inhalte gerne und diskutieren sie ausführlich. Sich hinten herum zu beschweren und es dann auch noch dem Geschäftsführer anzuhängen, ist scheinheilig.









































