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·23 February 2026
Cenk Özkacar kämpft sich zur starken Alternative beim 1. FC Köln

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Redaktion
23 Februar, 2026
In den vergangenen Duellen setzte FC-Trainer Lukas Kwasniok auf die Dienste des Innenverteidigers. Und Cenk Özkacar belohnte das Vertrauen mit zunehmend starken Leistungen.

Cenk Özkacar beim Spiel des 1. FC Köln
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Mit weit aufgerissenem Mund, großen Augen und den Händen an den Wangen stand Cenk Özkacar in der 15. Minute des Duells des 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim vor dem gegnerischen Tor. Der 25-Jährige konnte nicht fassen, was Mitspieler Ragnar Ache bei seinem spektakulären Treffer gegen Hoffenheims Keeper Oliver Baumann veranstaltet hatte. Das Tor, oder besser die Tore der beiden Offensivspieler Ache und Said El Mala sicherten dem FC am Samstag den Zähler gegen die Sinsheimer, waren aber sicherlich nicht alleine für den Punktgewinn verantwortlich. Denn was die Defensivabteilung der Geißböcke im Hintergrund in Müngersdorf leistete, war mindestens genauso entscheidend für das Remis.
Die Kölner Abwehr stand gegen die qualitativ stark aufspielenden Hoffenheimer stabil, ließ über weite Phasen so gut wie nichts zu und grätschte weg, was ihr vor die Füße kam. Auch die Statistik belegt mit 50 Prozent der gewonnen Zweikämpfe auf beiden Seiten, dass die Geißböcke in diesem Bereich gut mithalten konnten. „Hoffenheim ist momentan eins der besten Teams im der Bundesliga. Sie spielen unglaublich guten Fußball“, fasste Joel Schmied zusammen. „Sie haben uns richtig vor Schwierigkeiten gestellt.“ Diese Schwierigkeiten meisterte die Defensive des FC allerdings gut, fightete sich in die Begegnung rein und holte mit ihren Mitteln sehr viel raus. Ein Akteur, der sich die vergangenen Wochen besonders zurückgekämpft hat, ist Özkacar.
In sechs der vergangenen sieben Begegnungen lief der 25-Jährige in der Startelf auf, blieb nur einmal ohne Einsatz auf der Bank und stand in vier der Partien sogar über die volle Spieldauer auf dem Platz. Ein Erfolg, den sich der Türke über die Saison hart erarbeitet hat. Denn zu Beginn stand der Verteidiger in den ersten sieben Partien nur zwei Mal auf dem Platz und sammelte insgesamt lediglich 41 Minuten Einsatzzeit. Özkacar erarbeitete sich das Vertrauen des Trainers, mauserte sich zu einem Spieler, der zunehmend in der Startelf steht. Besonders auffällig erschien, dass Lukas Kwasniok den Innenverteidiger am Samstag Spielern wie Dominique Heintz oder Jahmai Simpson-Pusey vorgezog. Heintz durfte am Samstag sogar nur auf der Tribüne Platz nehmen, was sicherlich auch mit der Rückkehr von Rav van den Berg zusammenhing.
Und Özkacar gab der Entscheidung des Trainers recht. Der 25-Jährige zeigte gegen die Hoffenheimer einen sehr ordentlichen Auftritt, verteidigte hingebungsvoll und war im Kölner Aufbauspieler eine frische Komponente, indem er Jakub Kaminski mit langen Bällen auf rechts fütterte. Somit macht Özkacar seine Sache nicht nur in der Rückwärtsbewegung gut, er belebt auch das Kölner Spiel. In dieser Form werden es die Konkurrenten um den Platz in der Startelf schwer haben. Der Türke scheint in Köln angekommen zu sein. Und das möglicherweise zum genau richtigen Zeitpunkt. Denn Özkacar ist an den FC verliehen. Wieder einmal eine Leihe. Der Innenverteidiger spielte in der Vergangenheit für zahlreiche Clubs auf Leihbasis, so wirklich glücklich wurde er offenbar nie. Nun geht es also auch um die Zukunft in Köln. Der FC besitzt eine Kaufoption, Özkacar spielt also auch um seine Zukunft. Und das gelingt ihm zurzeit sehr gut.









































