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·10 April 2026
Chelsea-Coach Rosenior: Droht schon das Sommer-Aus?

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·10 April 2026

Am Sonntag wartet auf den FC Chelsea der nächste Härtetest. Manchester City reist zum Topspiel an die Stamford Bridge. An der Seitenlinie wird Chelsea-Trainer Liam Rosenior das Geschehen aufmerksam verfolgen. Unter Beobachtung steht aktuell aber vor allem der 41-Jährige höchstselbst.
Denn unter Roseniors Leitung feierten die Blues zuletzt nur selten Erfolge. Zwischenzeitlich setzte es vier Niederlagen in Serie, in der Champions League verpasste man den Viertelfinaleinzug. Der jüngste Halbfinaleinzug im FA Cup wiegt die Ernüchterung nur bedingt auf. Zumal Chelsea auch abseits des Platzes durch die kurzfristige Suspendierung von Kapitän Enzo Fernandez für negative Publicity sorgte.
Am Schwerwiegendsten würde Roseniors Amtszeit allerdings das Verpassen der Champions-League-Plätze belasten. Berichten der L’Équipe zufolge hängt Roseniors‘ Job am Erreichen von Platz fünf in der Premier League. Mit aktuell 48 Punkten belegen die Blues den sechsten Platz in der Tabelle, sind dem FC Liverpool (49 Punkte, Platz fünf) dicht auf den Fersen.

Foto: Getty Images
Ein starker Schlussspurt würde Rosenior zwar nicht zum Messias befördern, ihm aber handfeste Argumente für mehr Zeit in der Führung des Teams liefern. Zumal mit dem FA Cup in dieser Saison noch eine reelle Chance auf einen Titelgewinn besteht. Im Halbfinale empfängt Chelsea am 25. April Leeds United, in einem möglichen Finale würden Manchester City oder der FC Southampton warten.
Als Nachfolger von Enzo Maresca wurde Rosenior im Januar von Racing Straßbourg losgeeist und mit einem Vertrag bis 2032 ausgestattet. Im Sommer könnte sich Chelsea erneut beim französischen Verein bedienen, diesmal ist allerdings ein Spieler das Objekt der Begierde. Valentín Barco hat das Interesse der Engländer auf sich gezogen. Die treibende Kraft dahinter ist sein ehemaliger Trainer. Sollte Chelsea beim 21-Jährigen Argentinier tatsächlich ernst machen, würde sich das auch als Zeichen für den Verbleib Roseniors auf der Trainerbank interpretieren lassen.
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