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·24 July 2026

Clevere Klausel! Bayern winkt satter Transfergewinn

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Der FC Bayern arbeitet weiterhin daran, seine Transferbilanz in diesem Sommer zu verbessern. Während sich die Münchner noch von mehreren Profis trennen möchten, könnte nun ein ehemaliger Bayern-Spieler für unerwartete Zusatzeinnahmen sorgen. Nestory Irankunda steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Sporting Lissabon – und der Rekordmeister würde davon erheblich profitieren.

Nestory Irankunda verließ den FC Bayern erst im Sommer 2025 in Richtung FC Watford. Sportlich spielte der australische Nationalspieler seitdem keine Rolle mehr in München, finanziell könnte er den Verantwortlichen an der Säbener Straße jedoch jetzt ein Lächeln ins Gesicht zaubern.


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Wie Transfer-Experte Nicolò Schira berichtet, befindet sich ein Wechsel des 20-Jährigen zu Sporting Lissabon auf der Zielgeraden. Demnach soll der portugiesische Spitzenklub inklusive Boni rund 22 Millionen Euro für den Flügelspieler zahlen. Mit Irankunda selbst besteht laut Schira bereits eine Einigung, auch die Gespräche zwischen den beiden Vereinen sollen weit fortgeschritten sein.

Bayern profitiert von Weiterverkaufsklausel

Aus Sicht des FC Bayern ist der mögliche Transfer besonders interessant, weil sich die Münchner beim Verkauf an Watford eine lukrative Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben.

Medienberichten zufolge liegt diese bei 40 Prozent. Sollte Sporting tatsächlich die kolportierten 22 Millionen Euro zahlen, könnten die Bayern dadurch bis zu neun Millionen Euro zusätzlich einnehmen – ohne selbst an den Verhandlungen beteiligt zu sein.

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Foto: IMAGO

Bereits der Verkauf nach England hatte dem Rekordmeister rund drei Millionen Euro eingebracht. Da Irankunda im Sommer 2024 für lediglich rund 900.000 Euro verpflichtet worden war, würde sich der Transfer im Nachhinein als äußerst profitables Geschäft erweisen.

Wichtiger Baustein für Eberls Transferplanung

Irankunda machte zuletzt bei der Weltmeisterschaft mit starken Leistungen auf sich aufmerksam und empfahl sich damit für höhere Aufgaben. Der Australier erzielte im Turnier zudem einen Treffer und weckte das Interesse mehrerer europäischer Klubs. Laut Nicolò Schira sollen neben Sporting auch Vereine aus Spanien und England den Offensivspieler beobachtet haben. Irankunda selbst bevorzuge jedoch einen Wechsel nach Lissabon.

Für Max Eberl käme ein solcher Geldsegen zur rechten Zeit. Die Bayern arbeiten weiterhin daran, ihre Transferausgaben durch Spielerverkäufe und zusätzliche Einnahmen zu kompensieren. Bereits vor Kurzem profitierten die Münchner von einer Weiterverkaufsklausel beim Wechsel von Tanguy Nianzou vom FC Sevilla zum OSC Lille.

Sollte der Irankunda-Transfer in den kommenden Tagen offiziell über die Bühne gehen, könnte der FC Bayern einen weiteren Millionenbetrag verbuchen – und Eberl wäre seinem Ziel einer möglichst ausgeglichenen Transferbilanz einen entscheidenden Schritt näher.

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