"Da durfte sich jeder mal auskotzen" - FCK arbeitet 0:4-Debakel auf | OneFootball

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·12 February 2026

"Da durfte sich jeder mal auskotzen" - FCK arbeitet 0:4-Debakel auf

Article image:"Da durfte sich jeder mal auskotzen" - FCK arbeitet 0:4-Debakel auf

Nicht nur das Ergebnis beim SV Darmstadt 98 war Thema, sondern auch die Leistung des 1. FC Kaiserslautern. Die habe man "ganz klar innerhalb unserer vier Wände besprochen", berichtete Torsten Lieberknecht im Mediengespräch vor der Partie bei der SpVgg Greuther Fürth. Der Trainer spüre zwar den Druck, will sich davor aber nicht verstecke.

"Die Kritik spüre ich seit dem ersten Tag"

Aus den vergangenen fünf Spielen holte der 1. FC Kaiserslautern lediglich vier Punkte - nur zwei Teams waren in diesem Zeitraum noch schwächer. Das selbst ausgegebene Ziel Aufstieg rückt damit zunehmend in die Ferne, insbesondere nach dem deutlichen 0:4 beim SV Darmstadt 98. Den Auftritt habe man am Sonntag "ganz klar innerhalb unserer vier Wände besprochen. Da durfte sich jeder mal auskotzen und Müll abladen - auch bei mir", berichtete Trainer Torsten Lieberknecht.


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Der 52-Jährige steht zuletzt selbst verstärkt im Fokus. Druck herrsche beim FCK allerdings immer: "Die Kritik spüre ich seit dem ersten Tag, seit ich hier bin. Trotzdem bin ich jemand, der sich dieser Kritik stellt und nicht davor wegrennt." Die Enttäuschung nach dem Auftritt in Darmstadt könne er nachvollziehen: "Ich kann die Emotionalität nach so einem Spiel komplett verstehen. Es ist aber auch noch gar nicht so lange her, dass die Mannschaft eine Top-Leistung gezeigt hat." Zwar habe man unter seiner Regie erstmals zwei Ligaspiele in Folge verloren, "trotzdem ist es mir bisher immer gelungen, mit meiner Mannschaft im Anschluss die passende Lösung zu finden."

Schärferer Ton und intensivere Trainingseinheiten

Diese wird gegen die SpVgg Greuther Fürth dringend benötigt, um die Aufstiegsränge nicht endgültig aus dem Blick zu verlieren. Das 0:4 sei "sauber aufgearbeitet" worden - teilweise in schärferem Ton und mit intensiveren Trainingseinheiten. "Wir hatten nach einem freien Tag drei Einheiten. Der freie Tag war wichtig, um zuhause abzuschalten und dann wieder frisch reinzukommen." Die Marschroute ist klar: "Wir können viel reden, aber wir müssen jetzt machen. Und das werden wir am Samstag."

Personell muss Lieberknecht auf Fabian Kunze verzichten, der gelbgesperrt fehlt. Leon Robinson kehrt nach abgesessener Rot-Sperre in die Startelf zurück. Ji-Soo Kim ist wieder voll im Training und eine Option für den Kader. Mahir Emreli ist nach seiner langen Verletzungspause in Teile des Mannschaftstrainings eingestiegen, kommt für Samstag aber noch nicht infrage. Dion Hofmeister fehlt aufgrund einer Länderspielreise mit der deutschen U17, Mergim Berisha ist wegen Oberschenkelproblemen fraglich.

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