RB Leipzig
·7 April 2026
Das Erfolgsgeheimnis der RBL-Offensive

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Der Erfolg an der Weser zeigte einmal mehr, was den RBL-Angriff so stark macht: Im Team von Ole Werner wird die Last auf mehreren Schultern verteilt – ein unberechenbares Kollektiv, das auch Gladbach vor Probleme stellen soll.
Eiskalt gegen Hoffenheim, eiskalt gegen Bremen – so darf es gerne weitergehen! Beim 5:0-Kantersieg gegen die TSG machte RBL vor der Pause aus sechs Torschüssen vier Tore, beim 2:1 an der Weser waren die ersten beiden Abschlüsse drin. Ohne mit der Wimper zu zucken brachten Antonio Nusa und Rômulo die Roten Bullen auf die Siegerstraße.
"Das hat uns über Strecken der Saison etwas gefehlt. Es ist gut, dass das zurück ist", analysierte Trainer Ole Werner die verbesserte Abschluss-Effizienz. In der Crunchtime, in der laut Ole "alle Spiele eng sind", hat RBL beides auf Lager: Schützenfest und Arbeitssieg!
Bei der Leipziger Torformel sticht eine Variable heraus: das Kollektiv.

Die insgesamt 55 Saisontore (Platz fünf im Ligavergleich) sind bereits jetzt mehr als in der kompletten Vorsaison. Mit Christoph Baumgartner (zwölf), Yan Diomande (zehn) und Rômulo erzielten gleich drei Spieler mindestens acht Treffer. Das können sonst nur die Bayern bieten.
Dahinter folgen mit Brajan Gruda, Antonio Nusa, Assan Ouédraogo und David Raum vier Akteure mit je drei Treffern. Auch Innen- und Außenverteidiger wie Castello Lukeba oder Ridle Baku waren in dieser Spielzeit schon erfolgreich (je ein Tor). Die "Last" des Toreschießens wird bei RBL also von mehreren getragen. Oder anders ausgedrückt: Torgefahr steckt bei RBL in allen Mannschaftsteilen.

Mit Blick auf das kommende Heimspiel in der Red Bull Arena gegen Borussia Mönchengladbach wird Ole Werner auf die Wichtigkeit von Haris Tabakovic für das Spiel der Fohlenelf hinweisen. Außer dem Bosnier hat kein Gladbacher mehr als vier Saisontore auf dem Konto.
Bei 15 verschiedenen RBL-Torschützen dürfte es den Gästen dagegen schwerfallen, unseren Offensivmotor auszuschalten. Im Ligavergleich haben wir zuhause die zweitmeisten Tore geschossen (34) – nur Bayern toppt den Wert (56).
Das Hinspiel im Borussia-Park endete 0:0. Trotz 20 Torschüssen – darunter ein Lattentreffer von Kapitän Raum – wollte der Ball einfach nicht nicht über die Linie. Wenn das mal nicht Anreiz genug ist, den Torlauf am 29. Spieltag wie zuletzt fortzusetzen und den nächsten Heimdreier gemeinsam zu erzwingen.

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