FC Basel 1893
·28 January 2026
Das hoffen auf eine Premiere bei der Premiere beim Abschluss

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·28 January 2026

Als einen der Gründe für den Wechsel an der Seitenlinie von Ludovic Magnin zu Stephan Lichtsteiner zu Beginn der Woche nannte Sportdirektor Daniel Stucki unter anderem das unmittelbar bevorstehende Programm: In den kommenden sieben Tagen steht der FCB in drei verschiedenen Wettbewerben im Einsatz und er braucht Siege in Cup und Europacup sowie Punkte in der Meisterschaft, um jeweils im Rennen zu bleiben. Zunächst steht nun das das abschliessende Spiel in der Ligaphase der UEFA Europa League an. Für dieses ist der FC Viktoria Pilsen zu Gast.
Damit es für den FCB weitergeht in diesem Wettbewerb muss bei der Premiere von Stephan Lichtsteiner als FCB-Cheftrainer einiges zusammenpassen. Ein Sieg gegen die Tschechen ist die Voraussetzung, damit man sich auf Basler Seite überhaupt noch Hoffnungen auf einen Verbleib in der Europa League machen darf. «Wir kennen die Ausgangslage», so Lichtsteiner am Vortag der Partie an der Medienkonferenz, «wir müssen gewinnen. Sonst müssen wir gar nicht dem Rechnen beginnen.» Damit sprach der neue rotblaue Übungsleiter darauf an, dass selbst bei einem Sieg noch einiges zusammenkommen müsste, damit es dem FCB für eine Play-off-Qualifikation reicht. Von den sechs Teams, die noch in der Reichweite des FCB liegen, müsste er drei von diesen überholen – er ist also auf Schützenhilfe angewiesen.
Mit viel weniger Druck kommt dagegen der Gast aus Tschechien nach Basel. Die Qualifikation für die Play-offs haben die Pilsener bereits auf sicher. Die Chancen auf einen Platz unter den ersten Acht und damit auf das direkte Vorstossen in die Achtelfinals sind eher klein. Aber mit einer Platzierung zwischen Rang 9 und 16 wären sie in der kommenden Runde gesetzt und dafür müssten sie lediglich einen Platz gut machen. Zudem haben sie eine Serie zu verteidigen: Mit dem SC Freiburg ist der FC Viktoria Pilsen das einzige noch ungeschlagene Team in der Europa League. Es bräuchte also mit einer Niederlage der Gäste eine Premiere, bei der Premiere von Lichtsteiner, damit die Partie am Donnerstag nicht der Abschluss von der Europa League wird.
Das sagt Stephan Lichtsteiner vor dem Spiel: «Wir treffen auf einen Gegner, der noch nicht verloren hat und gegen den bisher jedes Schweizer Team Mühe hatte. Ich erwarte einen sehr aggressiven Widersacher, der aber noch nicht so im Rhythmus ist wie wir. Das müssen wir versuchen auszunützen.»
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