Borussia Dortmund
·31 July 2026
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Mit rund 37 Millionen Einwohnern zählt die Metropolregion Tokio zu den größten Ballungsräumen der Welt. Inmitten dieser Weltstadt hat sich der FC Tokyo als einer der beliebtesten Fußballvereine in Japan etabliert. Seine Heimspiele trägt der Klub im Ajinomoto Stadium aus, das Platz für knapp 50.000 Zuschauer bietet. An Spieltagen prägen die blau-roten Vereinsfarben das Stadtbild rund um das Stadion und haben dem Klub den Spitznamen „Aoaka“ (japanisch für Blau-Rot) eingebracht. Zum Testspiel empfängt der Vierte der einmaligen Übergangsliga „J1 100 Year Vision League“ den BVB allerdings im Nationalstadion. Eine Woche nach dem Aufeinandertreffen startet der FC Tokyo gegen den FC Machida Zelvia in die neue J1-League-Saison.
Sportlich hat sich der FC Tokyo seit der Rückkehr in die J1-League 2012 in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Immer wieder brachte der Verein Spieler hervor, die später zu festen Größen der japanischen Nationalmannschaft wurden oder den Sprung nach Europa schafften. Prominentestes Beispiel ist Takefusa Kubo. Der Offensivspieler wechselte einst vom FC Tokyo zu Real Madrid und zählt heute bei Real Sociedad zu den besten Offensivspielern der spanischen Meisterschaft. Er bestritt bereits mehr als 230 Spiele in La Liga.
Zu den derzeit bekanntesten Gesichtern des FC Tokyo zählen vor allem der brasilianische Torjäger Marcelo Ryan, das Eigengewächs Kota Tawaratsumida und Flügelstürmer Kein Sato. Der 25-Jährige wagte ein Auslandsabenteuer bei Werder Bremen, konnte sich im Jahr 2024 aber nicht am Osterdeich durchsetzen und wechselte schließlich zurück in die Heimat. Sei Muroya wechselte 2020 vom FC Tokyo zu Hannover 96 und spielte dort zwei Jahre lang zusammen mit Maxi Beier. Im Sommer 2025 kehrte er nach Tokio zurück.
Ein besonders großer Name im japanischen Fußball ist außerdem Yuto Nagatomo, mit 39 Jahren der älteste Spieler im Team. Der Linksverteidiger blickt auf 146 A-Länderspiele sowie auf eine große Karriere in Europas Top-Ligen zurück. Er spielte unter anderem für Inter Mailand und Galatasaray und gewann auf diesen Stationen gleich mehrere große Titel. Nagatomo zählt bis heute zu den bekanntesten Fußballern des Landes.
Der FC Tokyo zählt unter Cheftrainer Rikizo Matsuhashi zu den spielstärksten Teams der J1 League. Die Blau-Roten setzen auf mutigen Ballbesitzfußball, viel Geschwindigkeit im Spielaufbau und den gezielten Einbau der eigenen Talente.
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