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·10 March 2026
Der 1. FC Köln und Lukas Kwasniok starten in die entscheidenden Wochen

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Simon Bartsch
10 März, 2026
Am Dienstagnachmittag beginnt für den FC die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim Hamburger SV am Samstagabend und damit auf eine möglicherweise entscheidende Begegnung. Denn für Trainer Lukas Kwasniok könnte es bei einer Niederlage je nach Leistung eng werden.

Lukas Kwasniok vom 1. FC Köln
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Am Ende waren die Kölner am Samstagabend wieder einmal nah dran. Aber nah dran ist halt nicht gut genug. Der FC verlor das siebte Topspiel dieser Saison gegen Borussia Dortmund 1:2. Und wie Lukas Kwasniok zurecht nach der Begegnung betonte – wenn auch in anderem Kontext – ist Fußball am Ende ein Ergebnissport. Es zählen nur die reinen Ergebnisse, die Punkte und davon haben die Kölner zuletzt erstaunlich wenige gesammelt. Aus den vergangenen 16 Partien holte der FC zehn Punkte – nur Heidenheim im gleichen Zeitraum weniger. Köln gewann zudem nur zwei Spiele. Der Punkteschnitt liegt bei etwas mehr als 0,6 pro Spiel. Ein Schnitt, mit dem die Geißböcke geradewegs auf die 2. Liga zusteuern. Und nach 16 Spielen ist die Annahme, dass die Punkte eben nur nicht gegen die Top-Teams geholt hätten, eine falsche.
Auch in der Formtabelle ist der FC mit nur einem Punkt aus den vergangenen fünf Begegnungen im Keller angekommen. Nur aufgrund der Tordifferenz von einem Gegentreffer liegen die Kölner auch hier vor Heidenheim und dem VfL Wolfsburg. Letzterer hat gerade auf die anhaltende Negativserie reagiert und Dieter Hecking für Daniel Bauer als Trainer an Bord geholt. Einen Trainerwechsel will man in Köln möglichst umschiffen. Fachlich ist man eigentlich von Lukas Kwasniok überzeugt, nur fehlen eben die Ergebnisse und irgendwann ist die Maschinerie dann nicht mehr aufzuhalten. Vor dem Dortmund-Spiel wurde kolportiert, dass Kwasniok ein Ultimatum von vier Punkten bis zur Länderspielpause aufgebrummt worden ist. Das bestätigte der Trainer zuletzt bekanntlich nicht, sprach davon, dass man von Spiel zu Spiel schaue.
Nur könnte tatsächlich das kommende Spiel beim Hamburger SV bereits das letzte sein. Sollten die Kölner eine ähnliche Leistung wie gegen den FC Augsburg abrufen und eben nicht punkten, dürfte es für den 44-Jährigen schon jetzt am Wochenende eng werden. Sollte der FC aus den Begegnungen gegen die Rothosen und gegen Borussia Mönchengladbach nicht einen Sieg holen, wäre der Coach wohl nicht mehr haltbar. Immerhin ist die Mannschaft intakt, stärkt dem Trainer den Rücken. „Jetzt kommen die Mannschaften, mit denen wir auf Augenhöhe sind und wo wir die Punkte holen müssen und darauf kommt es dann an“, hatte Marvin Schwäbe am vergangenen Samstag gesagt. Erfolge gegen die beiden Mitkonkurrenten hätten mindestens den Vorteil, dass der FC die Teams wieder mit oder noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen könnten.
Sollte der HSV aber gegen den FC gewinnen, wäre für die Nordlichter ein wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Hamburg käme auf 32 Punkte und hätte mit dem Abstiegskampf erst einmal nichts mehr zu tun. Und da St. Pauli in Gladbach und Bremen gegen Mainz in direkten Duellen spielen, ist die Chance recht groß, dass Köln im Falle einer Niederlage in die Abstiegszone rutscht. Trotz der Niederlage gegen den BVB wollte Thomas Kessler in die kommenden beiden Begegnungen „positiv gestimmt“ gehen. Ob die Stimmung beim FC weiterhin positiv ist, wird sich dann am Samstagabend zeigen.
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