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·10 March 2026

Diaz verrät Erfolgsgeheimnis: „Ich liebe es, Chaos zu verursachen“

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Luis Díaz zählt in dieser Saison zu den wichtigsten Offensivspielern des FC Bayern. Der Kolumbianer sorgt mit Tempo, Dribblings und Torgefahr regelmäßig für Probleme bei gegnerischen Abwehrreihen. In einem Interview mit der UEFA hat der Flügelspieler nun über seinen Spielstil, seinen Ehrgeiz und seinen Weg zum Profifußball gesprochen.

Der 29-Jährige beschreibt seine Spielweise vor allem über eine besondere Leidenschaft: den direkten Zweikampf mit dem Gegner. Für Díaz sind genau diese Momente entscheidend für das Spiel eines Offensivspielers. „Ich weiß, dass ich gefährlich bin, wenn ich den Ball am Fuß habe. Deshalb liebe ich diese Momente, in denen ich Chaos für den Gegner verursachen kann“, erklärte der Bayern-Profi.


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Gerade Angreifer und Flügelspieler würden laut Díaz von genau solchen Situationen leben. Wenn ein Verteidiger unter Druck gerät oder sogar Respekt vor dem direkten Duell hat, sei das ein Zeichen dafür, dass man vieles richtig mache. „Stürmer und Flügelspieler leben für diese Momente, in denen der Gegner Angst hat oder merkt, dass man ihm Probleme bereitet“, sagte Díaz. Gleichzeitig betonte er, dass für ihn nicht nur spektakuläre Aktionen zählen: Tore und Vorlagen bleiben für ihn der wichtigste Maßstab. „Ich versuche immer, Tore zu schießen und Vorlagen zu geben. Dafür leben Stürmer.“

Ehrgeiz treibt Díaz immer weiter an

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Foto: IMAGO

Der Kolumbianer macht zudem deutlich, dass ihn vor allem sein großer Ehrgeiz antreibt. Trotz seiner bisherigen Erfolge sieht er seine Entwicklung längst nicht als abgeschlossen an. „Ich habe den großen Wunsch, zu gewinnen, mich weiterzuentwickeln und immer mehr zu erreichen“, erklärte Díaz. Sich auf vergangenen Erfolgen auszuruhen, komme für ihn nicht infrage.

„Niemand lebt in der Vergangenheit. Man muss immer nach mehr streben.“ Dieser Hunger nach Erfolg ist auch ein Grund dafür, warum Díaz konstant versucht, sein Spiel weiter zu verbessern. Für den Offensivspieler gehört es dazu, immer noch mehr aus sich herauszuholen.

Harte Kindheit prägt seinen Charakter

Seine Mentalität führt Díaz auch auf seine Herkunft zurück. Der Kolumbianer wuchs unter schwierigen Bedingungen auf und musste früh lernen, sich Chancen selbst zu erarbeiten. „In Kolumbien gibt es nicht viele Möglichkeiten, man muss sie sich selbst suchen“, erklärte der Bayern-Star.

Als er im Alter von 17 Jahren in die Jugendmannschaft von Atlético Junior wechselte, musste er erstmals seine Familie verlassen. Eine Zeit, die ihn stark geprägt hat. „Es war schwierig, von meinen Eltern und Geschwistern getrennt zu sein, weil wir ein sehr enges Verhältnis haben.“

Gerade in schwierigen Momenten greift Díaz noch heute auf diese Erinnerungen zurück. Wenn er müde ist oder einen schlechten Tag hat, erinnert er sich bewusst an seinen Weg. „Es gab Momente, in denen ich dachte, dass alles vorbei ist. Aber genau diese Momente haben mich daran erinnert, dass ich kämpfen muss.“

Der Offensivspieler wollte vor allem eines erreichen: seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen und seinen Traum vom Profifußball verwirklichen. Auch heute bleibt diese Motivation für ihn entscheidend: „Ich habe viel erreicht, aber ich habe noch viel vor mir.“

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