Dicke Luft: Nimmt Riera diesem Eintracht-Star die letzte WM-Chance? | OneFootball

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·26 April 2026

Dicke Luft: Nimmt Riera diesem Eintracht-Star die letzte WM-Chance?

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Für Jonathan Burkardt geht es in den kommenden Wochen um enorm viel. Der Stürmer von Eintracht Frankfurt kämpft um ein Ticket für die WM 2026, doch ausgerechnet im Saisonfinale gerät seine Situation bei den Hessen ins Stocken. Unter Neu-Trainer Albert Riera kommt der 25-Jährige zuletzt nicht wie erhofft zum Zug. Die Zeit für eine Bewerbung bei Bundestrainer Julian Nagelsmann wird immer knapper und die Gelegenheiten setener.

Nach langer Wadenverletzung hatte Burkardt im Februar noch neue Hoffnung geschöpft. Nach 14 verpassten Spielen meldete er sich direkt mit einem Treffer gegen den FC Bayern München stark zurück. Doch seit dem Trainerwechsel läuft es für den Angreifer nicht mehr rund.


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Burkhardt äußert WM-Ambitionen

In den vergangenen neun Partien gelangen Jonathan Burkardt lediglich zwei Tore. Beim jüngsten 1:1 in Augsburg musste der Nationalspieler sogar zunächst auf der Bank Platz nehmen und kam erst zwei Minuten vor Schluss ins Spiel.

Dabei hatte der Angreifer seine Ambitionen früh klar formuliert. Anfang März sagte Burkardt gegenüber Bild : "Mein Fokus liegt einzig auf meinen Einsätzen für die Eintracht. Da möchte ich mit Leistung Argumente liefern." Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch: "Es ist noch genug Zeit." Genau diese Zeit wird nun jedoch zum Problem.

Riera erklärt Bankplatz

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekam Burkardt zuletzt nach seiner TV-Kritik nach dem Spiel gegen Leipzig. "Wir wussten, was auf uns zukommt, und haben es trainiert. Aber wir haben es nicht konsequent genug verteidigt. Wir haben genau gesagt bekommen, was wir machen müssen. Aber das haben wir nicht hinbekommen", sagte er bei Sport1 nach der 1:3-Niederlage gegen RB Leipzig.

Dass ihn diese Aussagen den Platz in der Startelf gekostet haben könnten, wies Albert Riera jedoch zurück. "Nein, ich wollte mit Kalimuendo spielen", erklärte der Eintracht-Coach laut Bild und lobte zugleich Burkardts Einstellung als "fantastisch".

Harte Konkurrenz im DFB-Sturm

Bis zur finalen WM-Nominierung am 12. Mai bleiben Jonathan Burkardt nur noch drei Bundesliga-Spiele, um sich nachhaltig zu empfehlen. Für den Frankfurter Angreifer zählen nun vor allem Einsatzminuten, Tore und überzeugende Auftritte.

Denn die Konkurrenz im DFB-Sturm ist groß: Kai Havertz gilt als gesetzt, Nick Woltemade wird intern hoch eingeschätzt und auch Deniz Undav rückt mit zahlreichen Treffern immer stärker in den Fokus. Burkardt muss im Saisonendspurt also liefern, wenn er sich den Traum von der WM in den USA, Kanada und Mexiko erfüllen will.

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