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·13 March 2026

Die Bundesliga verspielt fünften Champions-League-Platz – und damit viel Geld

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Deutschland liegt im UEFA-Koeffizientenranking hinter Spanien und kämpft um den fünften Champions-League-Startplatz für 2026/27 – mit direkten Folgen für TV-Gelder und Prämien.

Ein Sieg, zwei Remis, zwei Niederlagen – die Bilanz der Bundesliga-Klubs im Europacup klingt nicht dramatisch, ist es aber. Denn sie hat die Bundesliga im UEFA-Koeffizientenranking hinter Spanien zurückgeworfen. 18.142 Punkte stehen gegen 18.406 der Spanier. Ein Rückstand, der sich auf den ersten Blick nach Kleingeld anfühlt. Auf den zweiten Blick geht es um einen direkten Champions-League-Startplatz für die Saison 2026/27 – und damit um alles, was im modernen Fußball zählt. Prestige, Wettbewerbsfähigkeit und vor allem: Geld.


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Die Logik des UEFA-Rankings ist dabei so simpel wie brutal. Nur die zwei besten Verbände erhalten diesen Bonus-Platz in der Königsklasse. England ist mit 22.847 Punkten längst in einer anderen Sphäre. Der Zweikampf um Platz zwei entscheidet sich zwischen Deutschland und Spanien – und aktuell führt Spanien dieses Duell an. Erschwerend kommt hinzu: Die Bundesliga ist noch mit fünf Klubs in den Europapokalen vertreten, Spanien mit sechs. Der Gegner hat schlicht mehr Chancen, Punkte zu sammeln. Und als wäre das nicht genug, lauert Italien mit 17.928 Punkten auf Rang vier. Der Druck kommt also von vorne und von hinten gleichzeitig.

Was diese Zahlen wirklich bedeuten, lässt sich nicht wegdiskutieren: Weniger Königsklassen-Plätze bedeuten weniger Einnahmen für die gesamte Liga. TV-Gelder, Prämien, internationale Sichtbarkeit – all das hängt daran, wie viele deutsche Klubs in der Champions League vertreten sind. Vier Startplätze hat die Bundesliga für die nächste Saison sicher. Ein fünfter würde den Abstand zu den finanzstärksten Ligen Europas zumindest ein kleines Stück verkürzen. Fällt er weg, wird dieser Abstand größer. Es geht also nicht um eine abstrakte Tabelle in einem UEFA-Büro in Nyon. Es geht um die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Fußballs.

Das Einzige, was diese Woche glänzte, war Bayern Münchens 6:1 bei Atalanta Bergamo. Ein Ergebnis, das fast zu groß ist für die Tristesse rundherum. Aber ein Sieg aus fünf Spielen reicht nicht, um Spanien einzuholen – das war diesmal nicht genug, und das muss sich ändern. Die Bundesliga hat noch Spiele, noch Klubs, noch Chancen. Aber die Zeit drängt, und die Botschaft dieser Woche ist unmissverständlich: Wer im europäischen Fußball mithalten will, muss es auf dem Platz beweisen. Nicht irgendwann. Schon nächste Woche.

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