Nur die Raute
·27 June 2026
Doch nicht so begehrt? HSV-Liebling Vuskovic hat weniger Optionen als gedacht

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·27 June 2026

Noch vor wenigen Wochen schien Luka Vuskovic die ganze Fußballwelt offen zu stehen. Nach seiner starken Saison beim HSV galt der kroatische Innenverteidiger als eines der begehrtesten Abwehrtalente Europas.
Nun zeichnet sich jedoch ein anderes Bild ab: Die Zahl der konkreten Interessenten soll deutlich kleiner sein als bislang angenommen.
Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, besitzt Vuskovic mit Brighton & Hove Albion aktuell lediglich eine ernsthafte Wechseloption. Dabei wurden dem 19-Jährigen zwischenzeitlich deutlich größere Möglichkeiten nachgesagt. Insbesondere der FC Barcelona galt lange als Wunschdestination seines Umfelds.
Der Hintergrund: Vuskovics Berater Pini Zahavi verfügt über beste Kontakte nach Barcelona. Unter anderem pflegt er eine enge Beziehung zu Präsident Joan Laporta und vertritt zudem Barça-Coach Hansi Flick. Dennoch soll ein Wechsel zu den Katalanen inzwischen vom Tisch sein.

Foto: Getty Images
Ausschlaggebend ist demnach vor allem das sportliche Profil des Teenagers. Flick bevorzugt schnelle Innenverteidiger für seine hochstehende Abwehrreihe. Vuskovics größte Stärken liegen dagegen im Zweikampfverhalten und seiner gigantischen Physis. Gerade beim Tempo besitzt er das wohl größte Entwicklungspotenzial. Auch Real Madrid soll deshalb Abstand von einem möglichen Transfer genommen haben.
Davon profitiert vor allem Brighton. Der englische Conference-League-Teilnehmer gilt derzeit als aussichtsreichster Kandidat. Zwar soll das familiäre Umfeld des Verteidigers nicht restlos begeistert von dieser Perspektive sein, doch Brighton bietet Vuskovic einen klaren Karriereplan sowie ein deutlich höheres Gehalt.
Hinzu kommt, dass Stammverein Tottenham Hotspur nicht langfristig mit dem Abwehrspieler plant. Die Spurs haben ihren Kader bereits mit neuen Innenverteidigern verstärkt und sollen einem Verkauf offen gegenüberstehen. Allerdings verlangen die Nord-Londoner laut Bericht mindestens 60 Millionen Euro Ablöse. Eine Entscheidung dürfte aber ohnehin erst nach der Weltmeisterschaft fallen.
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