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VfL Osnabrück

·7 February 2026

Dominanter VfL belohnt sich nach dem Seitenwechsel mit Heimsieg

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Der VfL Osnabrück hat das Heimspiel gegen den TSV Havelse mit 2:0 für sich entschieden. Nach einer dominanten, aber torlosen ersten Hälfte sorgten Patrick Kammerbauer und Robin Meißner nach dem Seitenwechsel für die Entscheidung an der Bremer Brücke. Der Spielbericht.

Vier Veränderungen nahm Cheftrainer Timo Schultz in seiner Startaufstellung vor. So standen Theo Janotta, Tony Lesueur, Fridolin Wagner und Luc Ihorst von Beginn an auf dem Platz. Dadurch rückten Frederik Christensen, Yigit Karademir und Julian Kania auf die Bank. Der Kaderplatz des verletzten Bjarke Jacobsen wurde durch Bernd Riesselmann aufgefüllt. Gästetrainer Samir Ferchichi veränderte seine Anfangsformation auf zwei Positionen: Semi Balkahia und Leon Sommer standen für Emre Aytun und Dennis Duah neu in der Startelf.


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Von Beginn an übernahm der VfL die Spielkontrolle und kam früh zu ersten Annäherungen. Kevin Wiethaup prüfte TSV-Keeper Tom Opitz bereits nach wenigen Minuten, als er von links in die Mitte zog, seinen Abschluss jedoch zu zentral platzierte und Opitz den Ball sicher festhielt (2‘). Wenig später parierte der Havelser Schlussmann auch einen Flachschuss von Fridolin Wagner aus spitzem Winkel (9‘). Die Gäste konzentrierten sich auf eine kompakte Defensive und blieben vor allem über Standardsituationen gefährlich. Mehrere Eckbälle sorgten für Unruhe im Osnabrücker Strafraum, doch Jonsson und seine Vorderleute klärten aufmerksam.

Nach einer Viertelstunde sprangen dann große Teile der 14.037 Zuschauer an der Bremer Brücke von ihren Plätzen, als die Lila-Weißen die hoch aufgerückten Gäste überspielten und Luc Ihorst allein auf das Tor zulief. Keeper Opitz blieb jedoch aufmerksam, stürmte aus seinem Kasten und klärte die Situation mit einer Grätsche (15‘). Mit zunehmender Spieldauer erhöhte der VfL den Druck und wurde nun selbst verstärkt durch Standards gefährlich. So landete ein Freistoß von Lars Kehl auf dem Kopf von Theo Janotta, der den Ball am zweiten Pfosten jedoch nicht mehr auf das Tor setzen konnte (27‘). Auch Kehls direkter Freistoß aus gut 30 Metern, den er scharf an der Mauer vorbei auf das Tor zog, fand in Opitz seinen Meister, der stark parierte (30‘). Trotz klarer Feldvorteile verpassten die Lila-Weißen somit den verdienten Führungstreffer, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Havelse den besseren Start. Nassim Boujellab forderte Lukas Jonsson nach einem Eckball aus kurzer Distanz heraus (47‘). Der Schwede reagierte stark und hielt den VfL im Spiel. In der Folge fanden die Osnabrücker wieder besser in die Partie und belohnten sich nach knapp einer Stunde für ihren Aufwand. Ausgangspunkt war ein Diagonalball von Lars Kehl, der von links präzise an den zweiten Pfosten flankte. Dort setzte sich Robin Meißner durch, legte den Ball per Kopf überlegt in den Rückraum ab und Patrick Kammerbauer vollendete mit einem Direktschuss flach ins linke Eck zum verdienten 1:0 (59‘).

Der Treffer gab dem VfL spürbar Sicherheit. Die Osnabrücker blieben nun klar tonangebend und ließen defensiv kaum noch etwas zu. Havelse hielt zwar weiter dagegen, fand aber nur noch selten den Weg in gefährliche Abschlusspositionen. In der 78. Minute sorgte der VfL schließlich für die Vorentscheidung: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schalteten die Lila-Weißen schnell um. Wagner setzte sich durch und schickte Meißner mit einem Pass in die Tiefe auf die Reise. Der Angreifer behauptete den Ball im Strafraum, ließ seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und jagte den Ball aus kurzer Distanz unhaltbar rechts oben in die Maschen (78‘). Damit erzielte der Mittelstürmer nicht nur das wichtige 2:0, sondern auch seinen Premierentreffer an der Bremer Brücke.

In der Schlussphase verwaltete der VfL den Vorsprung konzentriert. Der Schlusspunkt gehörte dennoch den Gästen: Einen Freistoß von Besfort Kolgeci parierte Lukas Jonsson in der Nachspielzeit stark zur Ecke und hielt damit auch bis zum Ende der Partie die weiße Weste fest (90+5‘). Mit dem verdienten 2:0-Heimsieg sammelt der VfL drei weitere Punkte und springt in der Tabelle zumindest bis zum morgigen Sonntag auf den zweiten Tabellenplatz. Somit kommt es in der kommenden Woche, am Samstag, den 14. Februar, zum Topspiel im Ostseestadion, wenn man auf den F.C. Hansa Rostock trifft (Anpfiff: 14:00 Uhr).

Tore: 1:0 (Kammerbauer 59‘), 2:0 (Meißner 78‘)

Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Janotta, Müller, Wiemann – P. Kammerbauer (Pröger 85‘), Lesueur, Wiethaup (Tesche 85‘), Wagner, Meißner (Kania 85‘), Kehl (Badjie 75‘) – Ihorst (Riesselmann 62‘)

TSV Havelse Opitz – Plume (Riedel 81‘), Belkahia, Kolgeci – Sommer, Ilic (Polster 72‘), J. Berger, Boujellab (Jaeschke 81‘), J. Düker – Rexhepi (Müller 62‘), Paldino (Schepp 71‘)


Text: Jendrik Greiwe Foto: Fabian Frommeyer

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