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·11 February 2026

Doppelschlag gegen RB Leipzig: FC Bayern erstmals seit 2020 im Pokal-Halbfinale!

Article image:Doppelschlag gegen RB Leipzig: FC Bayern erstmals seit 2020 im Pokal-Halbfinale!

Erstmals seit 2020 steht der FC Bayern im Halbfinale des DFB-Pokals. Ein Doppelschlag nach der Pause reichte im Heimspiel gegen RB Leipzig zu einem 2:0-Sieg.

Die „Mission Berlin“ ging Vincent Kompany mit der exakt gleichen Elf an, die drei Tage zuvor die TSG Hoffenheim mit 5:1 besiegt hatte. Leipzig-Coach Ole Werner tauschte nach dem knappen 2:1-Sieg in Köln auf zwei Positionen: Für Peter Gulasci durfte im Tor Maarten Vandevoordt ran, außerdem gab Castello Lukeba nach dreieinhalbwöchiger Zwangspause überraschend sein Startelfcomeback, für ihn musste Brajan Gruda weichen, Nicolas Seiwald rückte dafür wieder ins Mittelfeld.


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Frühe Leipzig-Führung zurückgepfiffen – Sachsen auf Augenhöhe mit Bayern

Der FC Bayern erwischte einen Kaltstart: Keine vier Minuten waren von der Uhr, als Yan Diomande gleich mehrere Münchner austanzte, ehe Christoph Baumgartner die Kugel zum vermeintlichen 1:0 über die Linie drückte. Allerdings war der Österreicher im Abseits gestanden, weshalb der Treffer nach VAR-Check zurückgekommen wurde. Die Leipziger machten in den Anfangsminuten das Spiel, Bayern agierte zunächst abwartend gegen den Ball. Dann ergab sich plötzlich die Riesenchance für Harry Kane, dessen Flachschuss Castello Lukeba gerade noch rechtzeitig von der Linie kratzte (12.). Fast im Gegenzug tauchte Xaver Schlager nach einer Kopfballverlängerung plötzlich frei vor Manuel Neuer auf, bekam das Spielgerät aber nicht unter Kontrolle (14.).

Wiederum auf der anderen Seite zog Luis Díaz infolge einer gefährlichen Ecke aus dem Rückraum drüber (18.), Kane gehörte die nächste aussichtsreiche Tormöglichkeit (21.). Nach 27 Minuten wurde es mal wieder am Münchner Strafraum brenzlig, als Josip Stanisic Antonio Nusa zu Fall brachte. In der Wiederholung war nicht klar sichtbar, ob das Foul auf der Linie oder außerhalb des Sechzehners stattgefunden hatte – Daniel Siebert entschied sich nach Kontakt zum VAR gegen einen Elfmeter. Den 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena bot sich ein kurzweiliges Pokalviertelfinale, in dem die Münchner mehr Spielanteile hatten, die Leipziger sich aber absolut auf Augenhöhe bewegten und die Angriffbemühungen der Hausherren gut wegverteidigten. Bei einem wuchtigen Abschluss von David Raum hatte Neuer schlechte Sicht, bekam aber gerade noch rechtzeitig seinen Arm hoch (37.). Aleksandar Pavlovic fand kurz vor der Pause in Maarten Vadevoordt seinen Meister, der bei der darauffolgenden Ecke abermals und mithilfe des Pfostens zur Stelle war (45.+5). 

Doppelschlag: Kane und Díaz führen Bayern ins Halbfinale

Nach dem Seitenwechsel machte der Rekordmeister das Spiel, Chancen ließen aber auf beiden Seiten vorerst auf sich warten – bis Stanisic Serge Gnabry bediente, der Vandevoordt aus zwölf Metern zu einer starken Reaktion zwang (58.). Dann wurde es hektisch: Romulo traf per Kopf die Latte, trotz Abseits ließ Siebert weiterlaufen. Neuers anschließender Abschlag landete beim weit aufgerückten Stanisic, der im Strafraum vom zunächst zögernden Vandevoordt gefällt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kane souverän unten rechts zur Führung für den Rekordmeister (64.).

Nur zwei Minuten später setzte Michael Olise die Kugel nach Kane-Vorarbeit nur knapp am Tor vorbei. Besser machte es der Franzose unmittelbar danach, als er mit einem tollen Ball Díaz schickte, der Willi Orban abschüttelte und die Kugel am abermals zögernden Vandevoort vorbei über die Linie stocherte (67.). Ein Doppelschlag brachte die Münchner auf die Siegerstraße. In der Folge ließ der Rekordmeister die Kugel souverän durch die eigenen Reihen zirkulieren. Von Leipzig kamen offensiv kaum noch Impulse, sodass es beim 2:0 blieb. Damit steht der FC Bayern erstmals seit 2020 im Halbfinale des DFB-Pokals. Ein gutes Omen? In besagtem Jahr gewann der Rekordmeister den Pokal anschließend auch.

FC BayernRB Leipzig 2:0 (0:0)

FC Bayern: Neuer – Stanisic (69. Laimer), Upamecano, Tah, Davies (90.+4 Ito) – Kimmich, Pavlovic (80. Goretzka) – Olise, Gnabry (69. Musiala), Diaz – Kane

RB Leipzig: Vandevoordt – Baku, Orban, Lukeba (90.+4 Bitshiabu), Raum – Seiwald, Schlager (78. Banzuzi) – Diomande, Baumgartner (89. Gomis), Nusa (78. Gruda) – Romulo (78. Harder)

Tore: 1:0 Kane (64., Foulelfmeter), 2:0 Díaz (67.)

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