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·16 May 2026

Doppelschlag zum Celtic-Glück: Sensationsmeisterschaft der Hearts knapp verhindert!

Article image:Doppelschlag zum Celtic-Glück: Sensationsmeisterschaft der Hearts knapp verhindert!

In Schottland hatte Heart of Midlothian am heutigen Samstag die Chance, Geschichte zu schreiben. Die Mannschaft spielte auswärts bei Celtic am letzten Spieltag und vorher war die Ausgangslage eigentlich recht simpel. 

Mit einem eigenen Sieg und auch einem Remis wären die Hearts Meister, Celtic brauchte selbst einen Sieg, um am Ende den Titel feiern zu können. Der Außenseiter war in der laufenden Saison oftmals sehr gut unterwegs, hatte viele gute Phasen. Im Tor bei den Hearts steht übrigens Alexander Schwolow, der in der Bundesliga für Freiburg aktiv war.


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Shankland lässt die Hearts hoffen

Im Celtic Park hatte der Traditionsklub natürlich den Heimvorteil inne und die Unterstützung der eigenen Fans im Rücken. Das kann gerade in einem Spiel den Unterschied ausmachen.

Direkt von Beginn an war die Stimmung hervorragend. Selbst die erste Ecke von Celtic wurde frenetisch bejubelt. Die Hearts, das war früh zu erkennen, wollten Celtic so richtig nerven und bearbeiten, nahmen Zeit von der Uhr. Deswegen gab es auch kaum Chancen zu sehen. Rund 20 Minuten vergingen, bis es mal einen Distanzschuss gab, nach einer halben Stunde musste Schwolow zum ersten Mal wirklich zugreifen, hatte aber keine Probleme.

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Foto: Getty Images

Erst in den Minuten kurz vor der Pause ging es richtig zur Sache. Nach einem Eckball schockte Lawrence Shankland Celtic, denn er köpfte am zweiten Pfosten aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Hearts schnupperten an der Sensation! Allerdings bekamen die Gastgeber einen Handelfmeter zugesprochen, der von Arne Engels in der Nachspielzeit verwandelt wurde.

Celtic schlägt am Ende eiskalt zu

Nach der Pause hatte Celtic mehr vom Spiel, aber war aus dem Spiel heraus weiter recht ungefährlich. Oft flogen Flanken in Richtung des Strafraums, oft wurden diese aber geklärt. Eine wirkliche Druckphase konnte Celtic nicht herbeiführen und so war es weiterhin ein Spiel der Nerven. Auf den Rängen wurde es zunehmend unruhig, weil wirklich wenig im Spiel nach vorne gelang. Ein Nygren-Schuss sorgte noch einmal für Furore, denn er traf den Ball zwar nicht gut, aber die Chance war groß.

Danach hatte Celtic nämlich plötzlich Oberwasser und zwei Möglichkeiten in kürzester Zeit. Jetzt mussten die Hearts noch einmal zittern, gerade weil die Joker bei den Hausherren Druck machten. Die Sensation, erstmals seit 41 Jahren einen Meister in Schottland außerhalb Glasgows zu haben, rückte aber dennoch näher.

Bis zur 87. Minute. Denn dann traf Daizen Maeda zum 2:1 für die Gastgeber und der Celtic Park flippte komplett aus. Die Hearts versuchten noch einmal alles, aber mehr als verzweifelte, hohe Bälle kamen nicht dabei herum. Im Gegenteil: Celtic erhöhte in der 98. Minute noch auf 3:1! Das war auch der Endstand. Zum 56. Mal hat Celtic sich jetzt also den Titel sichern können.

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