Anfield Index
·7 July 2026
„Ein Deal ist drin“ – Liverpool vor Vorstoß bei Premier-League-Star

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·7 July 2026

Liverpools Umbau im Mittelfeld ist womöglich noch nicht abgeschlossen, und Adam Wharton bleibt dabei klar ein Thema.
Im Gespräch mit Trev Downey im Anfield Index Podcast gab David Lynch einen klaren Einblick in Liverpools langjährige Wertschätzung für den Mittelfeldspieler von Crystal Palace. Die Diskussion fand im Rahmen eines größeren Gesprächs darüber statt, ob die Reds ihr Mittelfeld in diesem Sommer umgestalten könnten, vor allem dann, wenn Abgänge Platz im Kader schaffen.
Lynchs Wortwahl war dabei wichtig.
„Was ich in Bezug auf mein Verständnis bei Wharton erneut sagen kann, ist, dass ich mit Sicherheit weiß, dass sie ihn schon seit einer Weile mögen“, sagte er.
Das ist keine beiläufige Verbindung. Lynch ergänzte, dass Liverpool eine „gute Beziehung zu seinen Beratern“ habe, die bis in Whartons Zeit bei Blackburn zurückreiche, was darauf hindeutet, dass die Vorarbeit schon seit einiger Zeit läuft.
Trev Downey lenkte das Gespräch auf die steigenden Kosten für Mittelfeldspieler auf dem aktuellen Markt und merkte an, dass Whartons kolportierte Bewertung sich von der Vorstellung von „sechzig Millionen“ hin zu deutlich höheren Summen bewegt habe.
Lynch stellte einen Deal nicht als einfach oder unmittelbar bevorstehend dar. Stattdessen betonte er, dass die Haltung von Crystal Palace entscheidend sein werde.
„Es hängt alles davon ab, was Crystal Palace will“, sagte er.
In diesem Satz steckt die zentrale Spannung. Liverpool mag Wharton, der Spieler könnte dem Weg gegenüber offen sein, und die Beziehung zu seinem Umfeld mag stark sein, aber Palace hält die entscheidenden Karten in der Hand. In einem Premier-League-Markt, in dem heimische Klubs immer selbstverständlicher riesige Ablösesummen fordern, müsste Liverpool entscheiden, ob Wharton diese Investition wert ist.
Der stärkste Teil von Lynchs Einblick kam, als er erklärte, dass Liverpool wahrscheinlich erst Platz schaffen müsse, bevor man bei Wharton ernsthaft aktiv werden könne.
„Sie müssen Spieler verkaufen, um Plätze freizumachen“, sagte Lynch.
Curtis Jones wurde als ein möglicher Abgang genannt, während auch Alexis Mac Allister als ein Spieler besprochen wurde, der nicht unbedingt als unverkäuflich gilt.
„Da gibt es zwei potenzielle Abgänge“, sagte Lynch und ergänzte, dass Liverpool „Klubs braucht, die mit dem richtigen Geld für die Spieler kommen, die sie verkaufen wollen“.
Damit geht es in der Diskussion um Wharton weniger darum, ob Liverpool den Spieler schätzt, sondern vielmehr darum, ob sich die Dinge um ihn herum bewegen. Der Klub bräuchte Kaderplatz, finanzielle Mittel und taktische Klarheit, bevor er sich zu einer so bedeutenden Investition ins Mittelfeld entschließt.
Einer von Lynchs interessantesten Punkten betraf Liverpools neuen Cheftrainer Andoni Iraola. Während Wharton unter dem bisherigen Plan sehr gut gepasst haben könnte, räumte Lynch ein, dass nun eine neue Frage beantwortet werden müsse.
„Ich weiß, dass er langfristig ein Ziel war, aber ich weiß nicht, ob Liverpool ihn als gute Besetzung für Iraola-Fußball ansieht“, sagte er.

Foto: IMAGO
Das ist der entscheidende Satz in der gesamten Diskussion. An Whartons Qualität gibt es keine Zweifel. Die Unsicherheit liegt darin, ob Liverpools Rekrutierungsabteilung und das neue Trainerteam ihn als das richtige Profil für die nächste Version dieser Mannschaft sehen.
Lynch erklärte, dass er sich mit Blick auf die Passung sicherer wäre, wenn Arne Slot noch im Amt wäre.
„Wenn Slot noch im Amt wäre, könnte ich mit gewisser Sicherheit sagen, dass er einer wäre, den sie holen würden, falls ein Platz frei wird“, sagte er. „Das kann ich jetzt nicht ganz so sagen, aber es gibt einen Deal, den man machen kann.“
Das macht die Idee nicht zunichte, sondern nur vielschichtiger. Liverpools Interesse hat Geschichte, der Spieler hat Bewunderer, und an dem Deal wurde in irgendeiner Form über längere Zeit gearbeitet. Dennoch hängt im Sommer weiterhin alles von den Forderungen von Palace, Abgängen im Mittelfeld und Iraolas taktischen Anforderungen ab.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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