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·18 April 2026
Eine Fünf, zwei Zweien – Die Einzelkritik des 1. FC Köln gegen St. Pauli

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Simon Bartsch
18 April, 2026
Wenn man so will sind die Kölner mit einem blauen Auge davon gekommen. Der FC spielte 1:1 am Millerntor und rettete sich durch einen Elfmeter kurz vor Spielende.
Marius Bülter im Duell gegen St. Pauli (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)
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Stand früh richtig gegen Hountondji bei einem Kopfball, rettete dann weltklasse gegen den 23-Jährigen im Eins-gegen-eins. War anschließend auch gegen Ritzka zur Stelle und nach dem Wechsel bei einem viel zu harten Rückpass von Simpson-Pusey. Als er nach einer knappen Stunde geschlagen war, war Bülter für ihn auf der Linie zur Stelle. Bei Mets Gegentor machtlos.

Rückte für Kristoffer Lund in die Anfangsformation. Wirkte nicht immer sattelfest. Etwas als Pyrka ihn nach einer halben Stunde viel zu leicht stehen ließ. Rettete dafür aber bei einer scharfen Flanke von Sinani nur wenige Minuten später. Seine Flanken verpufften meist wirkungslos.

Sah gegen Hountondji nicht immer gut aus. Hatte bei einer Drehung Glück, dass Schwäbe weltklasse parierte. War aber im Zweikampfverhalten ansonsten routiniert, gewann starke 70 Prozent der Duelle.

War in der Anfangsphase einmal mehr die Ruhe selbst. Seine langen Bälle waren oft zu ungenau, fanden weder Ache noch El Mala. War auch defensiv nicht immer auf der Höhe. Stellte seinen Keeper mit einem erstaunlich harten Rückpass auf die Probe und verlor Mets beim 0:1 aus den Augen. Hatte auf der anderen Seite die meisten Ballkontakte und spielte mit Abstand die meisten Pässe (80).

Fiel nicht sonderlich auf, was für einen Defensivspieler gerade in der Rückwärtsbewegung meist ein gutes Zeichen ist. Hatte aber auch recht wenig mit dem Spielaufbau zu tun.

Spulte die meisten Kilometer von allen Spielern ab und führte die meisten Zweikämpfe. War aber dennoch weit von seiner Topform entfernt. Setzte in der Vorwärtsbewegung gar keine Ausrufzeichen. Klammerte Wahl bei dessen Vorlage zum 1:0. Vielleicht wäre „mit zum Kopfball hochsteigen“ die bessere Wahl gewesen.

Hatte in der Offensive kaum Impact, stopfte dafür in der Rückwärtsbewegung zunächst einige Löcher. Sammelte alleine in den Anfangsminuten vier Zweikämpfe, die er alle gewann. Seine Leistung flachte mit der Länge des Spielverlaufs zunehmend ab.

Setzte den ersten Abschluss, wurde aber geblockt. Wieder ein absoluter Aktivposten. Spulte seine Kilometer ab, kam auf drei Torschussbeteiligungen und holte den Elfmeter zum Ausgleich heraus.

Spielte wieder eher den rechten Part einer Fünferkette. Stand dort in der Defensive zunächst gut. Bis Ritzka ihn viel zu leicht stehen ließ, bevor er den Ball stark auf Hountondji brachte, der aber vergab. Nach vorne passierte über seine Seite so gut wie gar nichts. Auch deswegen war für das Eigengewächs zur Halbzeit Schluss.

Wurde immer wieder mit langen Bällen gesucht, aber viel zu selten gefunden. War somit kein Faktor im Spiel. Kam auf zehn Ballkontakte, ein Torschuss war nicht dabei. Nach 50 Minuten musste der Angreifer verletzt raus.

Setzte sich früh gegen zwei Gegenspieler durch, brauchte beim Abschluss dann aber mehr als nur Feinjustierung. War viel unterwegs, aber eher selten mit Ball und noch seltener gefährlich. Steigerte sich nach dem Wechsel, setzte die Kugel an die Latte.

Kam zur Halbzeit für Thielmann und sorgte für deutlich mehr Tempo. War aber in seinen Situationen auch nicht glücklich.

Kam für den verletzten Ache und setzte sich sofort in Szene. Allerdings mit einer Rettungsaktion auf der eigenen Linie.
Es wurden lediglich die Spieler bewertet, die mindestens 30 Minuten der regulären Spielzeit gespielt haben









































