Elisa Senß: "Wir wollen sie locken" | OneFootball

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·16 April 2026

Elisa Senß: "Wir wollen sie locken"

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Elisa Senß und Larissa Mühlhaus treffen mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft schon am Samstag (ab 18 Uhr, live auf sportschau.de) erneut auf Österreich. Im vierten WM-Qualifikationsspiel in Ried unweit der deutschen Grenze möchte das Duo mit seinem Team die nächsten drei Punkte auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien einfahren. Auf DFB.de sprechen Senß und Mühlhaus über die anstehende Partie und ihre Rollen im Team.

Elisa Senß über ...

... das erneute Duell gegen Österreich: Wir haben in den letzten Spielen gezeigt, wie wir dominieren können. Wir haben immer viele Tore geschossen und deshalb freuen wir uns auf das Rückspiel gegen Österreich, um dort den nächsten Sieg einzufahren.


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... den Matchplan gegen Österreich: Österreich wird es wahrscheinlich wieder wie in der ersten Halbzeit machen, also sich eher hinten defensiv positionieren und zwei Busse vor der Abwehr parken, um uns das Leben schwer zu machen. Da wir noch mal an der Passqualität gearbeitet haben, wird es wichtig sein, über die Außen zu kommen, eine gute Boxbesetzung zu haben, über Flanken zu kommen und dass wir schnell die Seiten verlagern. Wir wollen sie zwischendurch locken, um sie hinten rauszuholen, damit Platz zwischen den Ketten entsteht.

... ihre Wertschätzung unter Christian Wück und im Vereinsfußball: Ich kriege die Unterstützung und Wertschätzung genau gleich wie bei Eintracht Frankfurt. Beide Trainer vertrauen mir sehr und ich hoffe, dass ich das mit meinen Leistungen in beiden Teams zurückgeben kann. Bei der Eintracht mache ich auch sehr viele Spiele, aber natürlich kam in dieser Saison noch ein dritter Wettbewerb dazu, der Europacup. Da ist es normal, dass auch mal durchgewechselt wird.

... das Gegentor im letzten Spiel: Wir sind alle super ehrgeizig. Wir haben die ersten beiden Spiele zu null gespielt und das ist natürlich immer ein Anspruch von uns, hinten die Null zu halten.

Larissa Mühlhaus über...

... die Ansprüche des Teams: 5:1 zu gewinnen, ist erstmal schön. Wir haben viele schöne Tore geschossen mit verschiedenen Torschützinnen. Das freut uns natürlich. Wie der Bundestrainer gesagt hat, haben wir den Anspruch an uns selbst, die Passqualität und die Positionierung vorne in der Box zu verbessern. Das habe ich noch mal erfahren in den letzten Tagen, in den letzten Trainingseinheiten. 5:1 muss man trotzdem erstmal gewinnen, deshalb sind wir mit dem Ergebnis erstmal zufrieden.

... über ihre sportliche Entwicklung und welchen Einfluss Fritzy Kromp darauf hat: Fritzy hat schon einen großen Anteil an meinem Spielstil. Ich konnte mich diese Saison noch mal etwas freier auf der Zehner-Position fühlen. Sie gibt mir sehr viele Freiheiten und das weiß ich sehr zu schätzen. Ich versuche einfach, mein Spiel auf den Platz zu bringen und mich immer weiterzuentwickeln und ich glaube, das habe ich in den letzten Jahren sehr gut gemacht.

... die Kritik: Wie er (Christian Wück, Anm. d. Red.) bereits öffentlich gesagt hat, war er nicht zufrieden mit unserer Leistung, weil er einfach weiß, dass wir mehr können und das wissen wir Spielerinnen auch. Deshalb versuchen wir, die Trainingseinheiten zu nutzen, um uns auf das Spiel vorzubereiten. Wir gehen in das nächste Spiel mit Dominanz und versuchen, die Fehler zu vermeiden.

... ihre Einsatzzeiten: Ich kenne meine Rolle und bin dankbar für jede Spielminute. Das ist eine große Erfahrung für mich, auf hohem Niveau Fußball zu spielen. Klar freue ich mich, wenn ich spiele, aber ich warte ab, wie viele Minuten ich bekomme und wenn es keine sind, dann unterstütze ich das Team von außen. Wenn es ein paar Minuten sind, dann gebe ich alles auf dem Platz.

... ihre fußballerischen Anfänge: Ich war früher auf dem Bolzplatz und da spielt man frei Fußball. Ich war immer das einzige Mädchen unter vielen Jungs. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Ich hatte direkt einen Bolzplatz vor meiner Tür und immer, wenn ich Zeit hatte nach den Hausaufgaben, bin ich rausgegangen. Meine Eltern mussten mich reinzerren, wenn es Essen gab.

... ihre Position: Ich spiele da, wo der Trainer mich aufstellt. Die Zehner-Position macht mir am meisten Spaß, das habe ich auch so kommuniziert.

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