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·11 June 2026
England Callin‘ – Der 1. FC Köln und der kuriose Sommer in der Premier League

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Simon Bartsch
11 Juni, 2026
Said El Mala und Jakub Kaminski stehen auf der Liste englischer Vertreter. Der FC soll dann aber an einem Spieler der Premier League interessiert sein. Der wird möglicherweise aber nur frei, wenn der englische Club wiederum beim Wunschziel der Geißböcke zuschlägt. Es ist kompliziert beim FC.

Said El Mala, Abubacarr Sedi Kinteh, Jakub Kaminski und Sebastiaan Bornauw
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Jahmai Simpson-Pusey, Rav van den Berg und Damion Downs – in der abgelaufenen Saison scheint der FC den englischen Markt für sich entdeckt zu haben. Drei Transferbewegung mit UK hat es in der FC-Historie in einer Spielzeit vermutlich noch gar nicht, wenn überhaupt sehr selten gegeben. In diesem Sommer wirkt es so, als habe Thomas Kessler die Chancen in den Geschäften mit der Premier League oder der Championship für sich entdeckt. Zumindest rumort da gerade einiges mit dem englischen Markt. Sicher auch, weil mit Tim Steidten nun bessere Kontakte dorthin geknüpft werden können. Und angesichts des angestrebten Kader-Umbruchs wird man sich über Anfragen von der Insel sicherlich nicht ärgern. Für Said El Mala gibt es in England jedenfalls einen Markt und der ist in aller Regel ein besonders lukrativer. Für den Offensivspieler kommen Summen auf den Tisch, die es im Rest Europas so wohl eher nicht geben wird. Und Kessler und Co. werden durchaus auch darauf bauen, dass für El Mala noch ein lukratives Angebot reinflattert. Selbst, wenn die Not des Verkaufs nach eigener Aussage überschaubar ist.
Mit Jakub Kaminski gibt es aber noch ein zweites England-Eisen im Feuer. Der Pole ist auf der Insel ebenfalls begehrt. Brighton und Newcastle gelten als mögliche Interessenten. Der Unterschied: Der FC hat hier das Heft des Handelns eben nicht in der Hand. Bezahlt ein Club die Ablöse, ist der Wechsel fix. Spannend wird es aber noch an ganz anderer Stelle. Vielleicht sogar ein wenig kurios. Denn die Kölner sollen sich wie berichtet mit Abubacarr Sedi Kinteh bereits einig sein. Die Frage ist: Wollen die Geißböcke den Spieler trotz der festen Verpflichtung von Jahmai Simpson-Pusey unter Vertrag nehmen? Wenn ja, müsste der FC mindestens sechs Millionen Euro investieren. Viel Geld. Möglicherweise Geld, das erst vorhanden ist, wenn Said El Mala tatsächlich verkauft wird – eben nach England. Zwar steht Kinteh nicht unter Vertrag bei einem Club der Premier League, sondern beim norwegischen Erstligisten Tromsø IL, eine Verbindung nach England gibt es trotzdem.
Denn ganz offensichtlich will nun auch Leeds United im Buhlen um den Abwehrspieler ernst machen. Die Peacocks sollen bereit sein, für das Talent tief in die Tasche zu greifen. Denn die Whites wollen sich in der Defensive noch einmal verstärken. Auch, weil es durchaus Abgangskandidaten gibt, von denen sich der Club eigentlich trennen will. Unter anderem von Sebastiaan Bornauw. Der Innenverteidiger stand im Winter auf der Liste der Kölner und auch in diesem Sommer soll es ein Interesse geben. Dem Vernehmen nach ist der Belgier nicht die erste Wahl. Das könnte wiederum Kinteh sein. Nur scheinen die FC-Verantwortlichen noch abwarten zu wollen, wie es mit der Mannschaft in den kommenden Wochen weitergeht. Leeds hingegen soll aufs Tempo drücken. Sollte die Mannschaft von Daniel Farke den Zuschlag erhalten (auch Trabzonspor soll gute Karten haben), wird Bornauw den Verein verlassen. Vielleicht nach Köln. Denn die Geißböcke brauchen einen Innverteidiger und sind dabei, ihre Kontakte nach England weiter aufzubauen.







































