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·9 January 2026

Enthüllt: Wie Bellingham beim BVB durchstarten soll

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Nach einem durchwachsenen Start beim BVB steht Jobe Bellingham unter besonderer Beobachtung. Doch Verein und Trainer Niko Kovac glauben weiter fest an das Talent des Engländers.

Jobe Bellingham steht bei Borussia Dortmund sinnbildlich für ein Talent, das zwischen großen Hoffnungen und hohen Erwartungen seinen eigenen Weg finden muss. Der 20-Jährige kam im Sommer mit reichlich Vorschusslorbeeren vom AFC Sunderland – und mit einem berühmten Nachnamen, der in Dortmund bis heute nachhallt.


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Denn als jüngerer Bruder von Jude Bellingham trägt Jobe nicht nur das Trikot, sondern auch den Vergleich mit einem Weltstar. BVB-Trainer Niko Kovac weiß um die besondere Situation seines Spielers und spricht offen von dem zusätzlichen Druck, der damit einhergeht. Für einen jungen Profi ist das keine leichte Ausgangslage.

Sportlich verlief das erste Halbjahr für Bellingham durchwachsen. Zwar sammelte er Einsatzminuten in Bundesliga, Champions League und Klub-WM, doch der große Durchbruch ließ bislang auf sich warten. Trotzdem hält Kovac große Stücke auf seinen Schützling. Über Bellinghams Entwicklung sagte der Trainer gegenüber The Athletic: „Er hat bisher in 23 Spielen mitgewirkt und ich denke, das ist gut für seine Entwicklung. Er macht ständig Fortschritte und wird mit Sicherheit eine gute Karriere haben.“

Fitness-Fokus beim BVB: Der neue Entwicklungsplan für Bellingham

Auch abseits des Platzes überzeugt der Engländer den Coach: ein „toller Kerl“, als Mensch „wunderbar“, zudem „gebildet und bescheiden“. Parallel zur sportlichen Bewertung arbeitet der Klub offenbar an einem weiteren Baustein: der körperlichen Entwicklung. Wie BILD berichtet, gab es zuletzt ein Gespräch zwischen Bellingham und der Fitnessabteilung des Vereins.

Die klare Botschaft: Sein Körperbau sei aktuell „zu massiv, um sein Tempo voll auszuspielen“. Intern empfehle man, Muskelmasse abzubauen, um künftig „spritziger und explosiver“ aufzutreten. Als Vergleich wird ausgerechnet sein Bruder Jude herangezogen, der in Dortmund einen ähnlichen Wandel vollzogen hatte.

Ungeachtet aller Diskussionen über Form, Fitness und Perspektive bleibt die Haltung der Dortmunder Führung eindeutig. Der Klub sieht in Bellingham weiterhin ein langfristiges Projekt. Sein Vertrag bis 2030 unterstreicht dieses Vertrauen, intern gilt er nach Informationen der BILD als „Trainings-Weltmeister“. Nun soll der nächste Schritt folgen – mehr Leichtigkeit im Spiel, mehr Mut im letzten Drittel und mehr Konstanz über 90 Minuten.

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