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·11 February 2026
Entscheidung zwischen zwei Vereinen: Schlotterbeck-Poker vor dem Ende - Bericht

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·11 February 2026

Der Poker um Nico Schlotterbecks mögliche Vertragsverlängerung bestimmt seit Wochen, wenn nicht gar Monaten, das Geschehen beim BVB. Immer wieder gibt es neue Wasserstandsmeldungen über die Zukunft des 26-Jährigen.
Im Januar dann schien erstmals so richtig Bewegung in den Poker zu kommen: Dayot Upamecano wird bei Bayern verlängern und Schlotterbeck schwammen so langsam die Optionen davon, weshalb eine Verlängerung beim BVB plötzlich als das realistischste Szenario galt.
Die Schwarz-Gelben streckten sich bei ihrem Angebot dabei enorm, wollen Schlotterbeck mit einem Gehalt von 14 Millionen Euro zum Top-Verdiener des Vereins machen. Zudem soll er das Gesicht des Vereins bei Werbeaktionen werden und natürlich auch Kapitän. Doch Schlotterbeck zögert noch.
Allzu lange wird der BVB aber wohl nicht mehr auf die Entscheidung seines Abwehrspielers warten müssen. Die Sport Bild berichtet, dass Schlotterbeck in der Länderspielpause im März final über seine Zukunft entscheiden wird.
Dabei entscheidet sich der Poker nur noch zwischen zwei Vereinen: dem BVB und Real Madrid. Es ist allgemein bekannt, dass die Königlichen im Sommer, aufgrund der ungewissen Zukunft von David Alaba und Antonio Rüdiger, zwei neue Abwehrspieler an Bord holen wollen, wobei einer ein Linksfuß sein soll.

Florentino Perez schätzt Schlotterbeck sehr / NurPhoto/GettyImages
Schlotterbeck stehe dabei bei Real-Präsident Florentino Perez aufgrund seiner Disziplin und schnörkellosen Spielweise sehr hoch im Kurs. Und auch die Ablösesumme in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro ist für die Madrilenen kein Problem.
Klar ist: Schlotterbeck würde den BVB nur für einen absoluten Top-Klub verlassen, bei dem er quasi dauerhaft Chancen auf Titelgewinne hätte – zu diesen zählt Real trotz der Krise in dieser Saison zweifellos. Denn der 25-Jährige will nach den Enttäuschungen der letzten Jahre inklusive verspielter Meisterschaft und der Final-Niederlage in der Champions League endlich ganz oben auf dem Treppchen stehen.
Bei Real wären die Chancen darauf deutlich größer als beim BVB. Was der Borussia allerdings zu Gute kommen könnte, ist die unklare Trainersituation. Die Zukunft von Xabi-Alonso-Nachfolger Alvaro Arbeloa ist unklar, es steht noch in den Sternen, wer in der kommenden Saison das Star-Ensemble der spanischen Hauptstadt trainiert. Schlotterbeck müsste also darauf pokern, dass der neue Coach ihn unbedingt haben will.
Hingegen sind zwischen Dortmund und dem 25-Jährigen schon alle Verträge ausgehandelt, wobei Sebastian Kehl und Lars Ricken auch Schlotterbecks Wunsch nach einer gestaffelten Ausstiegsklausel entsprochen haben.
Laut der Sport Bild wird der Abwehrspieler günstiger, wenn der BVB die Qualifikation für die Champions League verpasst. Statt festgeschriebenen 60 Millionen würde die Ausstiegsklausel dann auf 50 Millionen Euro sinken.
Der BVB tut also wirklich alles, um Schlotterbeck im Verein zu halten. Ob die großen Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden, wird sich inder kommenden Länderspielpause zeigen.
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