Europa-League-Finale in Istanbul: TFF greift ins Tüpras-Stadion ein! Tribünensitze werden abgebaut – Ultimatum bis 20. Februar | OneFootball

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·13 February 2026

Europa-League-Finale in Istanbul: TFF greift ins Tüpras-Stadion ein! Tribünensitze werden abgebaut – Ultimatum bis 20. Februar

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Die Vorbereitungen für ein europäisches Großereignis in Istanbul laufen auf Hochtouren. Das Finale der UEFA Europa League wird in dieser Saison am 20. Mai 2026 im Besiktas Tüpras-Stadion ausgetragen. Im Zuge der organisatorischen Maßnahmen hat der Türkische Fußballverband (TFF) eine zentrale Ausschreibung veröffentlicht: Es geht um Demontage, Zwischenlagerung und Montage von Tribünensitzen – ein Eingriff, der für ein Finale dieser Größenordnung als Teil der Stadion- und Medienlogistik gilt, wie der Verband (TFF) in einer Erklärung mitteilte.

Ausschreibung offiziell veröffentlicht: Sitze, Lagerung, Rückbau

Laut den Angaben betrifft das Verfahren die Arbeiten an den Zuschauersitzen im Stadion. Im Kern umfasst die Ausschreibung drei Schritte, die eng getaktet und technisch präzise umgesetzt werden sollen: erstens die Demontage ausgewählter Tribünensitze, zweitens deren vorübergehende Lagerung an einem vom Verband im Stadion bestimmten Punkt und drittens die Wiederherstellung in den im Projekt festgelegten Bereichen – mit identischen oder gleichwertigen Eigenschaften.


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Damit ist klar: Es handelt sich nicht um einen simplen Austausch, sondern um einen zeitlich begrenzten Umbau, der das Stadion finaltauglich machen soll, ohne die Substanz dauerhaft zu verändern. Gerade bei Endspielen spielen Medienzonen, Sicherheitsanforderungen, Sponsor-Setups und Sichtachsen in Tribünenbereichen eine entscheidende Rolle – und genau dafür werden Sitzbereiche in vielen Stadien temporär angepasst.

Abgabefrist: 20. Februar – Einreichung in Riva bis 16:00 Uhr

Für die Bieter ist die Frist klar gesetzt. Der Verband kündigte an, dass Angebote im geschlossenen Umschlagverfahren oder per Post einzureichen sind. Stichtag ist Freitag, der 20. Februar 2026, und die Einreichung muss bis 14:00 Uhr (MEZ) beim Einkaufsdirektor des Verbandes eingehen.

Als Adresse wurde das Verbandszentrum genannt: Lager- und Trainingseinrichtungen der Hasan Dogan Nationalmannschaften in Cayagzi Köyü, Riva, Beykoz/Istanbul. Damit legt der TFF fest, dass das Vergabeverfahren zentral über die Verbandsinfrastruktur gesteuert wird – ein Hinweis darauf, wie eng der Zeitplan bis zum Finale getaktet ist.

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Rückbau-Pflicht binnen sieben Tagen: „Vollständig und perfekt wiederherstellen“

Ein wesentlicher Punkt der technischen Spezifikation betrifft den Rückbau nach dem Finale. Der TFF legte fest, dass alle im Rahmen der Demontage-, Montage- und Anwendungsprozesse entfernten oder veränderten Produktionen innerhalb von sieben Tagen nach dem Endspiel vollständig und „perfekt“ wiederhergestellt werden müssen.

Diese Vorgabe zeigt die Stoßrichtung: Das Stadion soll nach dem europäischen Event schnell in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden, um den regulären Betrieb ohne langfristige Einschränkungen fortsetzen zu können. Die Frist ist dabei bewusst eng, um logistische Verzögerungen und Folgekosten zu vermeiden.

Medientribüne im Fokus: Blöcke 401 bis 430 mit straffer Taktung

Besonders konkret wird der Zeitplan in Bezug auf die Medientribüne. In der Spezifikation wird festgehalten, dass alle Produktionen in den Blöcken 401 und 430 spätestens innerhalb von zwei Tagen ab dem Startdatum abgeschlossen sein müssen. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten sollen weitere Geschäftspunkte und Arbeitsbereiche übergeben werden.

Für diese nachgelagerten Aufgaben ist ebenfalls ein enger Zeitrahmen vorgesehen: Die Arbeiten sollen ohne Unterbrechung innerhalb von ein bis zwei Tagen abgeschlossen werden. Damit macht der Verband deutlich, dass die Maßnahmen wie ein Uhrwerk ineinandergreifen müssen – ein klassischer Ablauf bei Finalvorbereitungen, bei denen Medieninfrastruktur und Stadionlogistik höchste Priorität haben.

Sponsoring auf den Tribünen: Schriftzüge sollen nicht „lesbar“ wirken

In der Beschreibung taucht auch das Sponsoring-Setup auf. Demnach finden sich auf Tribünensitzen schriftliche Elemente, unter anderem von Tüpras, Gain und Spor Toto. Im Rahmen der Organisation sollen diese Schriftzüge vorab kontrolliert und so „gemischt“ werden, dass sie nicht über die Tribünen hinweg lesbar sind und eine einheitliche Integrität entsteht.

Damit deutet der TFF an, dass es eine optische Standardisierung der Tribünenflächen geben soll – ein Punkt, der bei internationalen Endspielen häufig eine Rolle spielt, weil TV-Bilder, Branding-Regeln und Sichtbarkeit von Elementen bis ins Detail abgestimmt werden.

Definition und Dauer der Arbeit: Was die Spezifikation ausdrücklich umfasst

Der Verband beschreibt den Arbeitsumfang klar: Die Spezifikation umfasst die Demontage der im Stadion vorhandenen Zuschauersitze, die vorübergehende Lagerung bis zu einem vom Verband im Stadion bestimmten Ort sowie die Wiederherstellung in den projektbezogen festgelegten Bereichen mit denselben oder gleichwertigen Eigenschaften.

Zusätzlich wird der zentrale Grundsatz bekräftigt: Alle im Rahmen des Prozesses demontierten oder geänderten Umsetzungen müssen nach dem Endspiel innerhalb der Sieben-Tage-Frist vollständig und perfekt wiederhergestellt werden. So soll das Tüpras-Stadion das Finale ausrichten – und danach schnell wieder in den regulären Zustand zurückkehren.

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