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·4 April 2025

Ex-Bayern-Spieler warnt: Ohne klare Führung droht Bayern der Kontrollverlust

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Die Stimmung beim FC Bayern ist angespannt. Vor allem die Führungsetage steht in der Kritik, sodass ein ehemaliger FCB-Star nun warnende Worte Richtung München schickt.

Die Diskussionen rund um den vermeintlichen Abschied von Thomas Müller sorgen für eine Grundsatzdiskussion beim deutschen Rekordmeister: Ist man denn überhaupt gut aufgestellt hinter den Kulissen? In der heißen Phase der Saison kann man eine angespannte Stimmung eigentlich gar nicht gebrauchen.


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In der Bundesliga müssen die Bayern einen Vorsprung von sechs Punkten ins Ziel retten, in der Champions League spielen sie in wenigen Tagen (8. und 16. April) gegen Inter Mailand. Besonders Max Eberl steht in diesen Tagen arg in der Kritik.

Eigentlich ist er angehalten, zu sparen. Auf der anderen Seite verlängerten jedoch Jamal Musiala, Alphonso Davies und Joshua Kimmich ihre Verträge zu unglaublich hohen Konditionen. Nun gesellt sich die Causa Thomas Müller hinzu, ein Abschied im Sommer ist sehr wahrscheinlich. Die Führungsetage, sie scheint längst nicht so stark zu sein, wie sie einmal war.

Ist Hoeneß der Grund für Unstimmigkeiten?

Thomas Helmer, der selbst zwischen 1992 und 1999 in Rot und Weiß aufgelaufen ist, glaubt, den Grund dafür zu kennen. Im Interview mit der Abendzeitung wurde er auf die Probleme angesprochen, schließlich hielten sich auch Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic nicht lange auf ihren Posten.

„Solange Uli da ist, ist klar, wer die Entscheidungen trifft. Ich glaube, es würde nur dann funktionieren mit einem neuen starken Mann, wenn sich Uli komplett zurückziehen würde,“ so Helmer. Liegt es also an Uli Hoeneß selbst, dass sich keine Kontinuität einstellen will?

Helmer jedenfalls sieht die Probleme, die sich Eberl selbst gemacht hat. „Ich habe keinen genauen Einblick in die Finanzen bei Bayern, aber man kann sicher sagen, dass sehr hohe Gehälter gezahlt werden. Die Vertragsverlängerungen zuletzt mit Jamal Musiala, Alphonso Davies und Joshua Kimmich waren teuer. Daher setzt Eberl die Vorgabe, zu sparen, in diesem Punkt wohl nicht um. Andererseits: Der Aufsichtsrat als Kontrollgremium hat die Vertragsverlängerungen ja auch abgesegnet.“

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