"Fall Freigang": Auswirkungen auf die Eintracht | OneFootball

"Fall Freigang": Auswirkungen auf die Eintracht | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: feverpitch.de

feverpitch.de

·8 July 2026

"Fall Freigang": Auswirkungen auf die Eintracht

Article image:"Fall Freigang": Auswirkungen auf die Eintracht

Trainer Niko Arnautis lässt offen, ob Laura Freigang trotz laufendem Anti-Doping-Verfahren Kapitänin bei Eintracht Frankfurt bleibt.

Das schwebende Verfahren im "Fall Laura Freigang" hat auch Auswirkungen auf ihren Klub Eintracht Frankfurt. Trainer Niko Arnautis ließ beim Trainingsauftakt des Fußball-Bundesligisten am Mittwoch offen, ob die Nationalspielerin weiter als Kapitänin fungieren wird. Freigang selbst fehlte bei der ersten Einheit der Saisonvorbereitung wegen einer Erkältung und Gliederschmerzen.


OneFootball Videos


"Wir haben es auch in der Vergangenheit so gemacht, dass wir alles im Laufe der Vorbereitung mit der Zeit machen. Das werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben", antwortete der Coach auf die Frage nach dem Spielführeramt: "Ihr geht es gut. Dass das Verfahren nicht schön ist, ist auch klar. Sie geht aber super damit um."

Zuletzt hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erklärt, dass er in dem Fall aktiv geworden ist. "Die Anti-Doping-Kommission des DFB prüft den Sachverhalt und die ihr übermittelten Unterlagen und entscheidet anhand der Prüfung über das weitere Verfahren", teilte der Verband vor einem Monat mit. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hatte zuvor drei "Strikes" Freigangs innerhalb von zwölf Monaten bestätigt. Die NADA machte den Vorgang mit Blick auf die Meldeversäumnisse im Zusammenhang von Dopingproben publik.

Die NADA sprach von einem "möglichen Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen" und leitete den Fall an den DFB weiter. Dieser sei für das Disziplinarverfahren zuständig. Bei drei "Strikes" ist als Strafmaß eine Sperre von bis zu zwei Jahren vorgesehen.

Freigang selbst sprach von "Missverständnissen". Bei den verpassten Kontrollen habe es sich "nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine" gehandelt, sondern "um Unstimmigkeiten bzw. Missverständnisse". Diese seien "in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben", aufgetreten.

View publisher imprint