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·2 May 2026
FIFA WM 2026: Erling Haaland Video wegen Budweiser Bier-Werbung in Norwegen in der Kritik

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Erling Haaland steht in Norwegen wegen einer Werbeaktion für die Biermarke Budweiser in der Kritik. Der Stürmer des WM-Sponsors hat in einem Spot zur Weltmeisterschaft 2026 mitgewirkt, obwohl im Heimatland seit 1975 ein striktes Verbot für Alkoholwerbung gilt.

Norwegens Stürmer #09 Erling Braut Haaland jubelt nach einem Tor während des UEFA Nations League, Liga B, Gruppe 3 Fußballspiels zwischen Slowenien und Norwegen, im Stozice-Stadion in Ljubljana, am 14. November 2024. (Foto: Jure Makovec / AFP)
Besonders der Auftritt sorgt für Ärger, weil Haaland in Norwegen als Vorbild für viele junge Fans gilt. Dort werfen ihm Kritiker vor, mit seiner Rolle in dem Spot ein heikles Signal zu senden.
Im Vorfeld der WM 2026 tritt Haaland als neues Testimonial der US-amerikanischen Brauerei und Biermarke Budweiser auf. In dem Werbespot ist der norwegische Angreifer unter anderem in einer Fotobox mit einem Fan im Wikingerhelm zu sehen, außerdem erscheint sein Vater Alf-Inge für einen kurzen Moment im Clip.
Genau dieser Auftritt stößt in Norwegen auf massiven Widerstand. Weil öffentliche Werbung für Alkohol dort seit 1975 untersagt ist, kommt der 25-Jährige nun in die Kritik.
Besonders deutlich äußerte sich Hanna Cecille Widnes von der Alkohol- und Drogenpräventionsorganisation Actis gegenüber De Telegraaf. Sie sagte: „Ich möchte, dass der norwegische Fußballverband dem ein Ende setzt. Es ist tragisch, dass er nicht erkennt, was das für eine negative Wirkung auf Kinder und junge Erwachsene hat.“
Nach Ansicht von Widnes ist Haaland für viele junge Fußballfans „ein großer Held“. Genau deshalb sei sein Auftritt für die Biermarke „wirklich problematisch“. Zusätzlichen Zündstoff liefert aus ihrer Sicht das Bild des disziplinierten Profis, bei dem Fitness und Gesundheit im Vordergrund stehen.
Der norwegische Fußballverband rückt dennoch nicht von seinem Stürmer ab. Werbedirektor Runar Pahr Andresen stellte klar, dass Haaland „eine persönliche Vereinbarung mit einem der größten FIFA-Weltmeisterschaftssponsoren getroffen“ habe und „natürlich hat er das Recht dazu“.
Der Verband sei über die Aktion informiert gewesen und akzeptiere die Entscheidung.
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