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·14 March 2026
Frauen des 1. FC Köln empfangen Bayern München: „Wir sehen immer unsere Chance“

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Daniel Mertens
14 März, 2026
Zumindest die erste Hälfte des Hinspiels dient den Kölnerinnen als Mutmacher. Im heimischen Stadion will die Mannschaft von Britta Carlson für eine Überraschung sorgen.

Britta Carlson vom 1. FC Köln
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Es war eine bemerkenswerte erste Hälfte damals Mitte Oktober: Sandra Jessen brachte den FC beim Branchenprimus Bayern München früh in Führung. Und das 1:0 für den FC hatte auch bis zur buchstäblich letzten Sekunde vor der Pause Bestand, ehe die FCB-Frauen noch vor der Halbzeit ausgleichen konnten. Das Duell endete am Ende deutlich mit 5:1 für München. Immerhin: Das Kölner Tor gegen Bayern hat Seltenheitswert in dieser Saison, denn die Münchenerinnen kassierten bisher insgesamt erst sechs Gegentreffer und eilen mit Riesenschritten der nächsten Meisterschaft entgegen.
„Wir haben sie in der ersten Hälfte sehr gut beschäftigt und weit weg von unserem Tor gehalten“, denkt Kölns Trainerin Britta Carlson gerne an die ersten 45 Minuten des Hinspiels zurück und leitet daraus für das Wiedersehen am Sonntag ab: „Das wollen wir auch in diesem Spiel haben, kompakt zu stehen, aber auch in unser Pressing reinzukommen und die Umschalt-Situationen zu nutzen.“ Kölns Trainerin ahnt weiter: „Wir werden nicht ganz so viel Ballbesitz haben, wollen wie schon im Hinspiel immer wieder den Gegner phasenweise unter Druck setzen. Wir waren eine der wenigen Mannschaften, die Bayern anders herausgefordert haben in dieser Saison.“
Carlson äußert sich trotz der jüngsten Ergebnisse mit vier Spielen in Folge ohne Sieg selbstbewusst vor dem Duell gegen den Liga-Primus: „Wir sehen immer unsere Chance. Wir wissen, dass wir gegen jede Mannschaft bestehen können. Wir gehen das Spiel realistisch an, aber wir sagen, dass wir gegen jeden Gegner punkten wollen. Wir haben ein Heimspiel und unsere Kulisse und die wollen wir nutzen, um vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können.“
Die FC-Frauen müssen am Sonntag allerdings Weronika Zawistowska ersetzen. Die offensivstarke polnische Nationalspielerin hat sich bei der jüngsten Länderspielreise verletzt und fällt aus. Sandra Jessen wartet derweil auf ihre persönliche Befreiung. Die Isländerin ist in 2026 noch ohne Treffer und wartet insgesamt sogar seit 492 Minuten auf ihr nächstes Tor.
Kapitänin Marina Hegering ist noch keine Option für die Anfangsformation: „Für die Startelf ist es sicherlich noch zu früh“, verrät Carlson, „sie hat ihre ersten Einsatzminuten gehabt im Testspiel gegen Mainz. Sie kommt immer besser zurück. Man merkt, dass sie zurück auf dem Platz ist und uns guttut. Wir freuen uns, dass sie bald wieder die alte Marina ist, die wir sicherlich für den Saison-Endspurt noch brauchen.“
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