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VfL Osnabrück

·3 March 2026

Frühe Führung, stabile Defensive: VfL schlägt auch Viktoria Köln

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Mit einem 2:0-Heimsieg setzte der VfL Osnabrück am Dienstagabend seinen Lauf gegen Viktoria Köln fort. Nach dem frühen Führungstreffer legten die Lila-Weißen kurz vor der Pause nach und bewiesen in der zweiten Hälfte erneut ihre defensive Stabilität. Der Spielbericht.

Zwei Veränderungen nahm Cheftrainer Timo Schultz in seiner Startaufstellung vor. So ersetzten Bjarke Jacobsen und David Kopacz den gesperrten Lars Kehl sowie Kevin Wiethaup, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Bei den Gästen nahm Trainer Marian Wilhelm eine Änderung vor: Yannick Tonye rückte für Tim Kloss in die Startformation.


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Mit viel Offensivdrang begann der VfL die Partie und war direkt mit der ersten Gelegenheit des Abends erfolgreich. Ismail Badjie ging mit dem Ball am Fuß bis zur Grundlinie und legte zurück auf den im Fünfmeterraum einlaufenden Robin Meißner. Dieser beförderte das Spielgerät in Mittelstürmermanier in die Maschen des Kölner Tores und ließ die 14.382 Zuschauer an der Bremer Brücke früh jubeln (5‘). Darauf ruhten sich die Lila-Weißen jedoch nicht aus und suchten weiter den Weg nach vorne. Einen Abschluss von Kai Pröger aus gut 20 Metern konnte Viktoria-Torwart Arne Schulz erst im Nachfassen festhalten (8‘).

Nach einer Viertelstunde meldeten sich auch die Gäste erstmals bei VfL-Schlussmann Lukas Jonsson an. Nach einem Eckball kam Meiko Sponsel im Sechzehner zum Kopfball, den Jonsson mit einer starken Reaktion noch über den Querbalken lenken konnte (15‘). Generell wurden die Kölner vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Aus dem Spiel heraus musste Lukas Jonsson kaum eingreifen. Das gefährlichere Offensivspiel zeigte dagegen der VfL. Nach einer halben Stunde setzte Ismail Badjie auf der rechten Seite zu einem Solo an, zog in den Sechzehner und suchte den Abschluss, verfehlte das Tor jedoch knapp (29‘). Erfolgreicher war die nächste Osnabrücker Offensivaktion: Nach einer Balleroberung im Mittelfeld schalteten die Lila-Weißen schnell um, der Ball landete auf der rechten Seite beim aufgerückten Robin Fabinski. Dieser flankte flach in die Mitte, wo David Kopacz einlief und die Kugel sehenswert per Hacke im Tor unterbrachte (42‘). Wenig später pfiff Schiedsrichter Ben Uhrig zur Halbzeitpause.

Anders als in den ersten 45 Minuten gestaltete sich der Start nach dem Wiederanpfiff zunächst ereignisarm. Die Osnabrücker ließen sich phasenweise tief in die eigene Hälfte zurückfallen und lauerten auf Kontergelegenheiten. Erstmals richtig gefährlich vor das Kölner Tor kamen die Lila-Weißen in der 63. Minute: Sekunden nachdem Tony Lesueur für Ismail Badjie in die Partie gekommen war, setzte der Franzose zu einem Alleingang über die rechte Seite an. Vorbei an mehreren Gegenspielern schloss der 25-Jährige am Strafraumrand ab, zielte jedoch zu zentral, sodass Torwart Schulz den Ball sicher aufnehmen konnte (63‘).

Dies blieb die einzige klare Torgelegenheit der Osnabrücker im zweiten Durchgang. Die Kölner spielten sich in der Folge in der gegnerischen Hälfte fest, forderten Lukas Jonsson jedoch kaum. Erst in der Nachspielzeit musste der Schwede eingreifen, als er einen Kopfball eines Kölner Angreifers aus dem Knick an die Latte lenkte (90+3‘).

So blieb die Mannschaft von Cheftrainer Timo Schultz dank ihrer stabilen Defensive erneut ohne Gegentor und verteidigte mit dem 2:0-Heimsieg die Tabellenführung. Selbiges wollen die Lila-Weißen am Samstag auch auswärts beim SSV Jahn Regensburg unter Beweis stellen und die Englische Woche mit einem Sieg vergolden (Anpfiff: 16:30 Uhr).

Tore: 1:0, (Meißner 5‘), 2:0 (Kopacz 42‘)

Aufstellungen: VfL Osnabrück: Jonsson – Fabinski, Müller, Wiemann – Pröger, Wagner, Jacobsen (Janotta 87‘), Christensen (Schumacher 87‘), Badjie (Lesueur 63‘), Kopacz (Wiethaup 77‘)  – Meißner (Riesselmann 87‘)

FC Viktoria Köln: Schulz – Sponsel, Boboy (Kloss 46‘), Dietz, Tonye (Kozuki 46‘), Handle (Ronstadt 70‘) – Engelhardt (Eisenhuth 77‘), Wolf, Münst – Otto (Sachse 59‘), Zank


Text: Jendrik Greiwe Foto: Jonas Jürgens

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