1. FSV Mainz 05
·12 April 2026
FSV kassiert erste Heimniederlage 2026

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·12 April 2026

Höler trifft, FSV läuft vergebens an
Der Wiederbeginn hätte für die Mainzer unglücklicher kaum verlaufen können. Einen weiten Einwurf von Johan Manzambi machte Mathias Ginter für Höler nochmal richtig scharf, gegen dessen Kopfball-Bogenlampe aus acht Metern auch Batz machtlos war - 0:1 (47.). Doch die Mainzer schluckten nur kurz und kamen wenig später ihrerseits zur ersten Gelegenheit des zweiten Durchgangs. Atubolu ließ Beckers Gewaltschuss aus gut 20 Metern nach vorne abprallen, doch der Torhüter war letztlich haarscharf vor dem heraneilenden Nebel am Ball (52.). Die Gäste waren nun aber deutlich aktiver als vor dem Seitenwechsel und kamen zu weiteren Abschlüssen. Nach rund einer Stunde war es gleich zweimal Batz, der gegen Manzambi klasse Reflexe zeigte und Gegentreffer Nummer zwei verhinderte.
Nach einer guten Stunde wechselten die Hausherren dann erstmals: Amiri kam für Sota Kawasaki und feierte nach fast anderthalb Monaten sein Comeback. Außerdem ersetzte Widmer Veratschnig auf rechts (62.). Eine Minute später landete der Ball genau vor den Füßen des sichtlich überraschten Dominik Kohrs, der aus spitzem Winkel verzog (63.). Was folgte war danach wieder eine kurze Phase des Leerlaufs ohne Chancen hüben wie drüben. Das nächste Highlight bedeutete insofern das nächste, noch länger herbeigesehnte Comeback. Denn nach 74 Minute kam Caci in die Begegnung, der seit September hatte zuschauen müssen. Für ihn verließ Mwene den Platz, während Armindo Sieb Nebel in der Schlussphase ersetzen sollte. Fünf Minuten später hatte Widmer dann die dicke Chance auf den Ausgleich. Über Amiri und Becker war der Kapitän im Strafraum in Szene gesetzt worden, sein Schuss geriet aber viel zu zentral, Atubolu parierte im Nachfassen (79.). Inzwischen waren die Rheinhessen längst wieder am Drücker und schienen dem verdienten Ausgleich nahe. Wenig später war es Becker, der im Freiburger Strafraum aus der Drehung zum Schuss kam, diesen aber deutlich übers Tor setzte (81.). Endgültig alles nach vorn warf der FSV dann mit der Einwechslung von Weiper für da Costa. Die letzten Minuten bestritten die Hausherren damit in so etwas wie einem 4-2-4-System. Was es nicht einfacher machte, weil der SCF sich längst weit zurückgezogen hatte und die vielen weiten Bälle der 05ER häufig ohne große Mühe klären konnte. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit landete eine Posch-Flanke auf dem Kopf von Sieb, der den Ball aber nicht aufs Tor brachte (90.+2). Es war die letzte Halbchance einer Begegnung, die die Mainzer niemals hätten verlieren dürfen gegen ein über weite Strecken nur defensiv stabiles Freiburg, das die drei Punkte glücklich mit nach Hause nimmt.
Der Vorsprung von acht Punkten auf den Relegationsrang bleibt ungeachtet der ersten Heimniederlage des Jahres bestehen. Am Donnerstabend wartete auf den FSV nun das Viertelfinal-Rückspiel in Straßburg, bevor es drei Tage später (Sonntag 19.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weitergeht.









































