RB Leipzig
·16 April 2026
Fünf Gründe: Darum gewinnt RB Leipzig endlich bei Eintracht Frankfurt

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·16 April 2026

Wo Topspiel draufsteht, da ist auch Topspiel drin: Am Sonnabend trifft RB Leipzig (Platz vier) auf Eintracht Frankfurt (Platz sieben). Mit einem Auswärtssieg kann das Team von Ole Werner einen weiteren elementaren Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation machen.
Was spricht für den ersten Dreier am Main nach zuvor zehn Versuchen? Nicht nur der furiose Hinspielsieg...

"Dass wir Frankfurt so dominieren, hätte ich nicht erwartet", sagte Christoph Baumgartner nach dem 6:0 am Nikolausabend 2025. Die Roten Bullen fegten damals als Tabellenzweiter über den Tabellensiebten hinweg. Bereits nach 65 Minuten war die Messe in der Red Bull Arena gelesen.
Conrad Harder und Christoph Baumgartner hatten die Leipziger in Hälfte eins in Führung geschossen, Dreierpacker Yan Diomande und Kapitän David Raum in Hälfte zwei erhöht. Siebenmal schoss das Team von Ole Werner aufs Tor der Eintracht, sechsmal zappelte der Ball im Netz. Effizienter geht's kaum!
Für RB Leipzig war es der zweithöchste Bundesliga-Sieg nach dem 8:0 gegen Mainz 05 aus der Saison 2019/20. Die SGE kassierte ihre höchste Pflichtspielniederlage in diesem Jahrtausend.

Der mitreißende Hinspielerfolg hat wesentlich dazu beigetragen, dass nicht nur unser Punktekonto (65 zu 42) praller gefüllt ist als das der Frankfurter, sondern auch die Tordifferenz besser aussieht: 56 zu 36 beträgt sie bei uns, 54 zu 54 bei der SGE. Wir stellen die drittbeste Defensive der Liga.
Zur Wahrheit gehört, dass die Eintracht unter Trainer Albert Riera die Abwehrproblematik im Vergleich zur Hinrunde besser in den Griff bekommen hat. Dennoch: Eintracht Frankfurt musste insgesamt die drittmeisten Gegentore schlucken.
Was uns für die Hessen besonders gefährlich macht: Wir kommen auf den zweithöchsten xGoals-Wert (60,0) nach den Bayern, bringen uns also immer wieder in vielversprechende Abschlusspositionen. Dazu erspielen wir uns die drittmeisten Großchancen (48).

Für alle Leipziger lohnt es sich vor dem Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr), tiefer in die Statistik einzusteigen. So sprechen weitere Parameter für einen Erfolg der Roten Bullen.
Wir sind nicht nur torgefährlicher, sondern gewinnen auch mehr Zweikämpfe als die Frankfurter (52,8 zu 49,6 Prozent). Das bedeutet Platz zwei im Ligavergleich hinter Stuttgart. Zweikampfstärkster RBL-Spieler ist aktuell Abwehrchef Willi Orban mit 66,1 Prozent. Die meisten Eins-gegen-eins-Duelle bestritt allerdings ein anderer: Offensivrakete Yan Diomande (652).
Apropos Rakete: Beeindruckend sind auch unsere Sprintwerte. 179 Sprints spulen wir pro Spiel ab (Platz zwei im Gesamtranking). Frankfurt liegt hier auf Rang neun. Noch größer ist die Differenz bei den Sprints in Spielrichtung insgesamt: Hier liegen wir mit 2.987 (Bestwert) deutlich vor der SGE (2.378, Rang 15).

Fünf der letzten sechs Bundesliga-Partien konnten wir auf unsere Seite ziehen. Die vergangenen drei Spiele gegen Hoffenheim (5:0), Bremen (2:1) und Gladbach (1:0) gewannen wir allesamt. Ein weiterer Dreier und die beste RBL-Serie der Saison wäre eingestellt. Wir haben die Crunchtime mehr als angenommen!
"Wir sind schon immer eine Einheit, wir stehen wirklich zusammen. Jeder ackert für jeden. Ja, es ist Crunchtime, das wissen wir. Und ich glaube, das ist auch jedem richtig bewusst", lobte Baumi nach dem Gladbach-Spiel das Mindset des Teams. Bezogen auf die letzten fünf Spiele sind wir nach den Bayern die formstärkste Mannschaft.
Zwar konnten die Hessen den 29. Spieltag ebenfalls siegreich gestalten (2:1 in Wolfsburg). Davor verspielten sie jedoch eine 2:0-Führung gegen Köln (Endstand 2:2) und verloren das Rhein-Main-Derby in Mainz (1:2). Seit fünf Monaten warten die Adlerträger auf zwei Siege in Folge.

Bereits am 29. Spieltag hätte RB Leipzig Platz sieben mindestens sicher gehabt, wenn Eintracht Frankfurt nicht parallel in Wolfsburg gewonnen hätte. Mit einem Sieg im direkten Duell wäre das erste Etappenziel auf dem Weg nach Europa quasi erreicht – abhängig vom Ausgang des DFB-Pokal-Finales qualifiziert sich der Tabellensiebte für die Conference League.
Doch unser voller Fokus gilt einzig und allein der Qualifikation für die Königsklasse, wie Ole in der PK vor dem Gladbach-Spiel klargemacht hatte: "Wenn du am Ende der Saison bei jetzt noch sechs Spielen auf Platz drei bist, dann wirst du dich nach 34 Spielen wahrscheinlich nicht über Platz fünf freuen. Wir wollen da, wo wir sind, bleiben. Das wird ein hartes Stück Arbeit."
Mit Ausnahme der letzten Saison landeten wir stets vor der Eintracht. Das wäre selbst bei einem Unentschieden im Deutsche Bank Park der Fall. Am 30. Spieltag wird es im elften Anlauf aber definitiv Zeit für den ersten Sieg bei den Hessen.
Gehen wir es gemeinsam an!
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