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·7 May 2026

Fünfter Champions-League-Platz? DAS muss passieren…

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Diese Plätze erhalten die UEFA-Mitglieder, deren Teams in den Europapokalwettbewerben die meisten Punkte einfahren.

Fünfter Champions-League-Platz? DAS muss passieren…

Dieses UEFA-Ranking errechnet sich aus den Leistungen aller teilnehmenden Teams.


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  • Mit einem Sieg – egal in welchem Wettbewerb – sammelt ein Klub zwei Punkte, mit einem Remis einen. In der Qualifikation und den Playoffs halbiert sich diese Zahl.
  • Ab der Ligaphase der drei UEFA-Wettbewerbe gibt es für bestimmte Platzierungen und das Erreichen weiterer Runden Bonuspunkte.
  • Die Gesamtpunkte einer Nation werden durch die Zahl der Vereine geteilt, die aus diesem Land im Europokal vertreten sind.
  • So ergibt sich der UEFA-Koeffizient.

Was muss nun passieren, dass die Bundesliga 2026/2027 mit einem weiteren Klub in der Champions League starten darf?

  • Im Rennen um diesen lukrativen „fünften Platz“ hat England als stärkster Verband das Rennen bereits gemacht.
  • Es folgen Spanien (21,781 Zähler) und Deutschland.
  • Die Bundesliga-Klubs, die 2025/2026 antraten, FC Bayern, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, BVB, VfB Stuttgart, SC Freiburg und Mainz 05, sammelten 21,357 Punkte.

Auch dank des späten Remis der Bayern, die sich dafür allerdings nichts mehr kaufen konnten.

  • Der Rückstand von 0,424 Punkten auf Spaniens La Liga ist aus eigener Kraft in den verbleibenden Halbfinals und mit dem „Aus“ für den FC Bayern München am Mittwochabend (nachzulesen bei Fussballdaten.de) nicht mehr aufzuholen.
  • Aber: Gewinnt der SC Freiburg gegen Sporting Braga (Hinspiel in Portugal: 1:2) und zieht der Sport-Club erstmals in ein Europapokal-Endspiel ein, besteht noch Hoffnung.
  • Dazu benötigen die Bundesligisten Schützenhilfe aus Frankreich: Racing Straßburg Alsace, der Bezwinger von Mainz 05 in der Europa Conference League, müsste den Final-Einzug von La-Liga-Klub Rayo Vallecano als letztem verbliebenen spanischen Team verhindern.
  • Gelingt das nicht, läge der UEFA-Koeffizient Spaniens dann bei 22,093 – und dann würde selbst die mögliche Maximalausbeute von fünf Punkten (2+1+2) bei einem Europa-League-Triumph der Breisgauer für die Vereine aus Deutschland (22,071) nichts mehr nützen.
  • Dann wäre es auch irrelevant, dass Freiburg für den Einzug ins Endspiel 0,5 Bonuspunkte mehr bekommen würde als Rayo.

Rechenspiele mit Freiburg und Rayo

  • Sollte der dritte Madrider Klub mit einem Remis ins Conference-League-Finale von Leipzig einziehen, müsste der Sport-Club im Finale von Istanbul den Titel gewinnen und Rayo das Endspiel in der Bachstadt gegen den Sieger aus Crystal Palace vs. Schachtar Donezk verlieren.
  • Nur dann wäre die Bundesliga mit 22,071 Punkten knapp vor Spanien (21,968).
  • Kommt Rayo im Elfmeterschießen weiter und verliert das Finale (21,843), würde es reichen, wenn Freiburg im Endspiel ebenfalls das Elfmeterschießen erreicht (21,928). Sollte Rayo in Straßburg jedoch scheitern, würde ein Finaleinzug der Breisgauer reichen, damit die Bundesliga (21,785) knapp an La Liga (21,781) vorbeizieht – um vier Tausendstel.

Ein schönes Rechenspiel.

Am Umfeld in Freiburg soll es – der Pokalfinalist von 2022 könnte als erst zweiter Klub aus Baden-Württemberg nach dem VfB Stuttgart (1989, 1998) in ein europäisches Finale einziehen - nicht liegen.

Die Euphorie im südwestlichsten Bundesliga-Spielort ist riesengroß. „Wir lassen uns davon nicht leiten“, betonte SC-Trainer Julian Schuster (41) in der Pressekonferenz vor dem Spiel jedoch, „aber allen anderen ist es maximal erlaubt, dieses Spiel so groß wie möglich zu machen.“

Könnte der nächste, legendäre Europacupabend werden…

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