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·18 April 2026
Fußball Bundeasliga heute: Bayer Leverkusen kassiert späten Nackenschlag gegen FC Augsburg

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Bayer Leverkusen hat trotz deutlicher Dominanz und 36:11 Torschüssen gegen den FC Augsburg verloren. Beim 1:2 (1:1) vor dem Pokal-Kracher gegen Bayern München geriet die Werkself durch einen späten Foulelfmeter von Fabian Rieder in der 90.+7 Minute noch entscheidend ins Hintertreffen. Die Generalprobe misslang damit gründlich, auch wenn im Kampf um die Champions League niemand von einer Krise sprechen wollte.
Leverkusens Torhüter Lukáš Hrádecký kann einen Schuss der Augsburger in der Bundesliga-Partie 2026 nicht halten – der Ball landet im Netz der BayArena. (Getty Images)
Nach dem bitteren Schlusspfiff schlichen die Bayer-Profis mit gesenkten Köpfen in Richtung der Fans, bei dem 18 Jahre alten Montrell Culbreath standen sogar die Tränen in den Augen. Mark Flekken ordnete die Enttäuschung bei Sky ein und sagte: „Krise? Das ist doch Schwachsinn“. Zugleich betonte der Torhüter: „Natürlich tut es weh, das Spiel zu verlieren. Aber wir haben heute alles auf dem Platz gelassen.“
Leverkusen war von Beginn an klar überlegen und wollte die Konkurrenz im Rennen um die Königsklasse, wie Kasper Hjulmand vor der Partie angekündigt hatte, weiter „jagen“. Das Erreichen der Champions League sei „das ganz klare Ziel in der Mannschaft“, hatte der Chefcoach gesagt. Früh setzte Bayer den Gegner unter Druck: Bereits in der zweiten Minute prüfte Ibrahim Maza mit einem wuchtigen Abschluss FCA-Keeper Finn Dahmen, der an diesem Abend überragend hielt.
Die Führung fiel dennoch verdient: Patrik Schick traf nach einer Flanke von Edmond Tapsoba in der 12. Minute per Kopf. Augsburg antwortete jedoch prompt und praktisch aus dem Nichts. Nach einer Ecke landete der Ball über Umwege bei Fabian Rieder, dessen abgefälschter Schuss in der 16. Minute zum Ausgleich im Netz einschlug.
FC-Augsburg-Spieler, darunter Jan Gouweleeuw (Nr. 6) und Arthur Chaar (Nr. 34), diskutieren im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen 2026 – rechts im Bild läuft ein Leverkusener Spieler vorbei. (Getty Images)
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch. Leverkusen drängte weiter, doch Dahmen verhinderte mehrfach den erneuten Rückstand: In der 56. Minute blieb er gegen Nathan Tella aus kurzer Distanz Sieger, zwei Minuten später entschärfte er auch einen Versuch von Maza mit dem Fuß. Zuvor hatte bereits Flekken auf der Gegenseite stark gegen Ribeiro (51.) reagiert.
Bayer rannte weiter an, betrieb jedoch Chancenwucher. Für zusätzliche Diskussionen sorgte die 84. Minute, als Schiedsrichter Benjamin Brand zunächst nach einem Handspiel von Cedric Zesiger auf Elfmeter für Leverkusen entschied, nach Ansicht der TV-Bilder die Entscheidung aber zurücknahm. Flekken zeigte dafür kein Verständnis und erklärte: „Das ist eine Körpervergrößerung“.
Statt eines möglichen Siegtreffers für Bayer fiel das entscheidende Tor auf der anderen Seite: In der Nachspielzeit traf erneut Fabian Rieder vom Punkt und machte damit den Augsburger Coup perfekt. Für den FCA bedeutete der Erfolg auch rechnerische Sicherheit im Abstiegskampf; das Team von Manuel Baum steht im gesicherten Mittelfeld und hat nun zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.
Die Leverkusener Anhänger spendeten trotz der Niederlage Beifall, auch für den untröstlichen Culbreath, der den Elfmeter verursacht hatte. Augsburg dagegen nahm den Auswärtssieg mit nach Hause, während Bayer mit leerem Hände und einem misslungenen Start in die Wochen der großen Aufgaben zurückblieb.
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