Fußball heute: Freiburg und Mainz zwischen Europa-Kür und Liga-Duell | OneFootball

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·10 April 2026

Fußball heute: Freiburg und Mainz zwischen Europa-Kür und Liga-Duell

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Freiburg und Mainz stehen jeweils kurz vor dem ersten Einzug in ein europäisches Halbfinale – doch zunächst geht es in der Bundesliga direkt gegeneinander. Trotz der starken Hinspielergebnisse bleibt der Ton bei beiden Klubs nüchtern: Es sei eben „erst Halbzeit“, betonten Freiburgs Abwehrchef Matthias Ginter und Mainzer Coach Urs Fischer unisono.

Moderatorin Laura Papendick mit RTL-Fußball-Experte Lothar Matthäus. Foto: RTL / Simon Stöckl


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Vor den Rückspielen erst der Liga-Gipfel

Vor den entscheidenden Rückspielen am Donnerstag bei Celta Vigo (18.45 Uhr) und gegen Racing Straßburg (21.00 Uhr) richtet sich der Blick zunächst auf das direkte Duell der beiden Europa-Hoffnungen am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). Beim SC Freiburg lief nach dem 3:0 (2:0) gegen Vigo im Viertelfinale der Europa League zwar kurz Partymusik aus der Kabine, doch von Euphorie war auch im Breisgau keine Spur. „Wir haben das Glück, dass Mainz auch noch drin ist. Das ist schön für den deutschen Fußball“, sagte Mittelfeldmann Maximilian Eggestein und verwies zugleich auf die mögliche Zusatzbelastung: „Die werden auch schwere Beine haben und dann schauen wir mal, wer damit besser umgehen kann.“ Als Ausrede wolle man die Strapazen aber nicht gelten lassen.

In Europa spürten die Freiburger diese Belastung ohnehin nicht. Rechtsverteidiger Philipp Treu sprach nach den Treffern von Vincenzo Grifo (10.), Jan-Niklas Beste (32.) und Matthias Ginter (78.) von einem „perfekten Abend“. Trainer Julian Schuster ordnete das Ergebnis dennoch ein: „ein erster Schritt, nicht mehr und nicht weniger. Wir haben 90 Minuten gespielt. Der Fußball hat schon oft gezeigt, was passieren kann.“ Auch wenn der Gegner im ersten Duell dank eines überragenden Ginter regelrecht unter Druck gesetzt worden sei, werde das Rückspiel im engen Estadio Balaídos „sehr tricky“, warnte Schuster. Angreifer Igor Matanovic betonte daher, man dürfe trotz der „herausragenden Ausgangslage“ nicht in den Verwaltungsmodus schalten: „Dort geht es von Null los und wir wollen gewinnen. Wir wollen uns nicht hinten rein stellen und Angsthasenfußball spielen. Wir wollen aggressiv und mutig spielen.“

Mainz glaubt an den großen Coup

Ähnlich zurückhaltend gibt sich auch der FSV Mainz 05 nach dem 2:0 (2:0) im Viertelfinale der Conference League gegen Straßburg. Zwar sorgten die Traumtreffer von Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch (19.) für beste Karten im Rückspiel, doch Fischer mahnte ebenfalls: „Die Ausgangslage ist nicht schlecht, aber es ist noch nichts gewonnen. Es wird ein ganz schwieriges Rückspiel.“ Die Sinne bleiben also geschärft, zumal laut Sportdirektor Niko Bungert bei einem Gegentor im Rückspiel schnell Alarmstufe Rot herrschen würde: Es brenne dann schon „lichterloh“, „wir müssen nochmal 90 Minuten durchs Feuer gehen.“

Die Zuversicht ist dennoch groß. „Wenn man da steht, wo wir jetzt stehen, wäre es schlecht, wenn man nicht von etwas Großem träumt“, sagte Paul Nebel. Auch Danny da Costa blickte optimistisch auf die Aufgaben: „Wir haben einen guten Lauf, eine gute Mannschaft und sehr viel Selbstvertrauen.“ Vor dem europäischen Showdown wartet für Mainz jedoch erst einmal die Liga-Pflicht gegen Freiburg. Für die Breisgauer gilt das gleiche Motto: Nach dem internationalen Coup sind sie bereit für das nächste Spitzenspiel. „Wenn wir das wieder abrufen“, so Matanovic, „können wir für jeden Gegner unangenehm sein“ – auch für die Europa-Helden aus Mainz.

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