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·17 February 2026
Galatasaray-Juventus-Kracher: Augen auf Osimhen-Icardi-Offensive – vier Ausfälle bei Turin und Kenan Yildiz im Mittelpunkt

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Galatasaray empfängt Juventus Turin am Dienstag, 17. Februar, um 18:45 Uhr (MEZ) im RAMS Park zum Hinspiel der Playoffs der UEFA Champions League. Das Rückspiel findet am Mittwoch, 25. Februar, in Italien statt. Die Gelb-Roten verfolgen dabei ein klares Ziel: ein Ergebnis, das vor dem zweiten Duell Druck von der Schulter nimmt und in Italien eine realistische Ausgangslage schafft. Gerade im K.-o.-Format ist das Heimspiel oft die Phase, in der Rhythmus, Mut und Effizienz den Ton setzen.
In der laufenden Champions-League-Saison setzte Galatasaray in der Ligaphase mehrere Ausrufezeichen, musste aber auch Rückschläge einstecken. Siege gab es gegen den FC Liverpool (1:0), FK Bodo/Glimt (3:1) und Ajax Amsterdam (3:0). Niederlagen kassierte das Team gegen Eintracht Frankfurt (1:5), Royale Union Saint-Gilloise (0:1), AS Monaco (0:1) und Manchester City (0:2), dazu kam ein Unentschieden gegen Atletico Madrid (1:1). Mit diesen Ergebnissen beendete Galatasaray die Phase mit zehn Punkten auf Rang 20.
In den Champions-League-Spielen dieser Saison erzielte Galatasaray insgesamt neun Tore. Victor Osimhen war dabei mit sechs Treffern der klare Top-Scorer, Yunus Akgün steuerte zwei Tore bei. Ein weiterer Treffer fiel nach Angaben aus dem Spiel gegen Atletico Madrid durch Marcos Llorente als Eigentor. Für das Hinspiel gegen Juventus ist diese Verteilung entscheidend, weil sie zeigt, wo die Abschlusslast liegt und welche Räume besonders wertvoll werden.
Zwischen Galatasaray und Juventus kommt es zum siebten Duell in europäischen Wettbewerben. In den bisherigen sechs Spielen gewann Galatasaray zwei Partien, Juventus siegte einmal, drei Begegnungen endeten unentschieden. In diesen Duellen erzielte Galatasaray neun Tore und kassierte sieben Gegentreffer. Die Zahlen deuten auf enge Spiele hin, in denen Details und einzelne Momente häufig den Ausschlag geben.
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Das bislang letzte Aufeinandertreffen datiert auf den 10. Dezember 2013 in der UEFA Champions League, ein Spiel, das wegen Schneefalls auf den 11. Dezember verschoben wurde. Galatasaray gewann damals mit 1:0 durch ein Tor von Wesley Sneijder in der 85. Minute. Diese Partie steht bis heute sinnbildlich dafür, wie stark äußere Faktoren, Atmosphäre und Konzentration in einem europäischen K.-o.-Kontext wirken können.
Für Galatasaray ist das Juventus-Hinspiel das 337. Europaokalspiel der Klubgeschichte. Bisher stehen 336 Partien zu Buche, davon 119 Siege, 127 Niederlagen und 90 Unentschieden. In diesen Begegnungen erzielte Galatasaray 460 Tore und kassierte 509 Gegentreffer. In der UEFA Champions League selbst absolvierte der Klub bislang 130 Spiele und holte dabei 32 Siege, 32 Unentschieden sowie 66 Niederlagen, bei einer Torbilanz von 131:221.
Gegen Mannschaften aus Italien bestritt Galatasaray bislang 26 Europapokalspiele. Die Bilanz ist nahezu spiegelbildlich: Acht Siege, acht Niederlagen und zehn Unentschieden. Dabei erzielte Galatasaray 32 Tore und kassierte 38 Gegentreffer. Für das Duell mit Juventus unterstreicht das, dass es historisch selten klare Dominanz gab, sondern häufig ein Spiel auf Augenhöhe mit wechselnden Phasen.
Galatasaray nahm Sacha Boey, Noa Lang und Yaser Asprilla in die neue UEFA-Liste auf, während Renato Nhaga und Can Armando Güner nicht berücksichtigt wurden. Im Hinspiel gegen Juventus fehlt Mario Lemina gesperrt wegen einer Gelbkartenstrafe. Zudem stehen Ismail Jakobs, Davinson Sanchez und Noa Lang an der Gelbgrenze, was die Risikosteuerung im Spiel zusätzlich beeinflussen kann.
Juventus schloss die Champions-League-Phase mit 13 Punkten auf Rang 13 ab. Die Bilanz: Drei Siege, vier Remis und eine Niederlage. In den Ergebnissen tauchen ein 3:2 gegen Bodo/Glimt, Siege gegen Pafos FC (2:0) sowie Benfica Lissabon (2:0) und eine Niederlage gegen Real Madrid (0:1) auf. Zudem gab es Unentschieden gegen Borussia Dortmund (4:4), Villarreal (2:2), Sporting (1:1) und Monaco (0:0).
In der Serie A steht Juventus nach 25 Spielen bei 46 Punkten und belegt Rang fünf. Die Bilanz lautet 17 Siegen, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen. Als jüngstes Ergebnis gab es eine dramatische 2:3-Niederlage gegen Inter Mailand, was die Bedeutung des Hinspiels in Istanbul zusätzlich auflädt: Beide Teams kommen mit klaren Ambitionen und gleichzeitig mit Druck aus den letzten Wochen.
Juventus gab den Camp-Kader für das Auswärtsspiel bei Galatasaray bekannt und meldete dabei Personalbewegungen. Khephren Thuram, der im Spiel gegen Inter fehlte, kehrte in den Kader zurück. Nicht im Aufgebot stehen Dusan Vlahovic, Arkadiusz Milik, Emil Holm und Jonathan David. Zu David wird in einem Bericht von La Gazzetta dello Sport eine Verletzung in der Leistengegend genannt, weshalb er nicht mit ins Camp reiste.
Im Kader von Juventus steht auch der türkische Nationalspieler Kenan Yildiz, außerdem ist Filip Kostic zu nennen, der in der vergangenen Saison für Fenerbahce spielte. Yildiz absolvierte in dieser Saison 33 Pflichtspiele und verbuchte neun Tore sowie sieben Assists. In der Champions League stehen für den 20-Jährigen ein Tor und drei Vorlagen zu Buche, womit er auch in Europas Top-Wettbewerb direkten Einfluss nimmt.
Juventus startete die Saison unter Igor Tudor, trennte sich jedoch am 27. Oktober vom Kroaten und übergab das Team an Luciano Spalletti. Unter Spalletti lautet die Bilanz: 23 Spiele mit 13 Siegen, sechs Unentschieden und vier Niederlagen. In der Champions League erzielte Juventus in 14 Spielen insgesamt acht Tore und kassierte zehn Gegentreffer; als interne Top-Torschützen sind Dusan Vlahovic und Weston McKennie mit jeweils drei Treffern in Erscheinung getreten.
Das Spiel zwischen Galatasaray und Juventus pfeift der Niederländer Danny Makkelie. An der Linie assistieren Hessel Steegstra und Jan de Vries, vierter Offizieller ist Allard Lindhout. Im Video-Assistenten-System sind Bastian Dankert als VAR und Benjamin Brand als AVAR eingeteilt. Makkelie leitete zuvor bereits ein Ligaphasen-Spiel von Galatasaray gegen den AS Monaco.
Galatasaray geht mit klarer Heim-Agenda in das Duell, während Juventus mit stabilen Saisonwerten, einem definierten Kaderbild und mehreren Ausfällen nach Istanbul reist. Die Faktenlage deutet auf ein Spiel hin, in dem Effizienz und Spielkontrolle den Ton angeben. Mit Blick auf das Rückspiel am 25. Februar gilt für beide: Wer im Hinspiel die Nerven behält und die entscheidenden Momente besser nutzt, verschafft sich die bessere Ausgangsposition für Italien.
Galatasaray: Cakir – Sallai, Sanchez, Bardakci, Jakobs – Torreira, Sara, Akgün, Yilmaz, Lang – Osimhen
Juventus Turin: Di Gregorio – Kalulu, Gatti, Bremer, Cambiasso – Locatelli, Thuram, McKennie, Conceicao – Yildiz, Openda
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