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·5 February 2026
Geheimplan enthüllt! So will der BVB den FC Bayern noch abfangen

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·5 February 2026

Borussia Dortmund meint es ernst im Meisterrennen. Der BVB steht aktuell auf Rang zwei der Bundesliga und hält den Druck auf den FC Bayern hoch. Während in München zuletzt über Mini-Krisen diskutiert wurde, arbeitet Niko Kovac in Dortmund konsequent und fast geräuschlos an seinem Gegenentwurf – mit einem klaren Fokus: maximale Leistungsbereitschaft, absolute Konzentration und körperliche Überlegenheit.
Nach den beiden jüngsten Patzern gegen Augsburg und den HSV hat Borussia Dortmund den Rückstand auf die Bayern auf sechs Zähler verkürzt. Mit Blick auf den Klassiker Ende Februar im heimischen Signal-Iduna-Park gegen die Münchner, könnte der BVB mit einem Sieg im direkten Duell noch näher herankommen und damit das Meisterschaftsrennen neu entfachen.
BVB-Profi Nico Schlotterbeck hat unlängst eine Kampfansage in Richtung der Bayern geschickt und betont, dass die Schwarz-Gelben bis zum Schluss alles daran setzen, um den Rekordmeister noch abzufangen.
Sein Cheftrainer Niko Kovac ist kein Freund von solchen öffentlichen Statements. Der Ex-Bayern-Coach gilt als Trainer, der wenig von äußeren Einflüssen hält – und das lebt er beim BVB konsequent vor. Medienberichte, Social Media, öffentliche Debatten über Formkurven oder Tabellenstände lässt der 54-Jährige bewusst an sich abprallen. Informationen von außen erreichen ihn nur gefiltert über seinen engsten Mitarbeiterkreis. Ziel ist es, jegliche Ablenkung zu vermeiden und die Mannschaft vollständig auf den sportlichen Auftrag zu fokussieren.
Wie die BILD berichtet, soll diese Abschottung verhindern, dass Euphorie oder Nervosität Einzug halten – gerade mit Blick auf den FC Bayern, der im Titelkampf traditionell psychologischen Druck erzeugt. Kovac will einen BVB, der unabhängig von München funktioniert.

Foto: IMAGO
Besonders interessant: Nach Informationen der BILD setzt Kovac im Trainingsalltag auf einen ungewöhnlichen, aber klar leistungsorientierten Ansatz. Schlechte Intensität oder nachlassende Konzentration duldet er nicht. Stattdessen lässt er seine Profis regelmäßig unter Wettkampfbedingungen trainieren. In internen Spielformen werden Punkte gesammelt, Siege gezählt, Leistungen messbar gemacht.
Am Ende eines Monats steht ein interner Gewinner fest – belohnt wird allerdings nicht mit Geld oder Prämien, sondern mit einem zusätzlichen freien Tag. Für Top-Profis ist das ein besonders wertvolles Gut. Spieltage und zentrale Vorbereitungsphasen sind davon ausgenommen, doch der Effekt ist spürbar: Training fühlt sich an wie Pflichtspiel, jeder Einsatz zählt.
Eine zentrale Rolle in Kovacs täglicher Arbeit spielt Matthias Sammer. Der frühere Bayern-Boss und heutige Klubberater ist Kovacs wichtigster Sparringspartner. Beide verbindet eine lange Geschichte, die bis ins Jahr 1997 zurückreicht, als sie gemeinsam eine Reha absolvierten. Bis heute tauschen sie sich wöchentlich aus.
Sammer liefert Impulse, Beobachtungen und kritische Sichtweisen, Kovac filtert und entscheidet. Gerade mit Blick auf den FC Bayern, den Sammer wie kaum ein anderer kennt, ist dieser Austausch für den BVB von enormem Wert.
Ein zentrales Thema in Dortmund ist die körperliche Verfassung. Kovac gilt als Fitness-Enthusiast und hat diesen Bereich beim BVB deutlich professionalisiert. In dieser Saison absolvieren die Spieler gleich fünf Laktat-Tests, um Belastbarkeit, Regeneration und Leistungsstand exakt zu erfassen.
Der Gedanke dahinter ist klar: Wenn Dortmund den FC Bayern schlagen will, braucht es nicht nur Qualität, sondern auch physische Stabilität über 90 Minuten – und darüber hinaus. Gerade im direkten Duell und in der heißen Saisonphase soll dieser Faktor den Unterschied machen.








































