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·13 March 2026
Geplante feste Verpflichtung vs. Warteschleife: Youngster Felipe Chávez könnte jetzt wichtig werden

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Simon Bartsch
13 März, 2026
Lukas Kwasniok betonte am Donnerstag auf der Pressekonferenz das erstaunlich junge Alter seiner letzten Startelf. Dabei wartet ein großes junges Talent noch auf den ersten Einsatz von Beginn an. Felipe Chávez kam erst auf vier Kurzeinsätze. Dennoch wollen die Kölner die Kaufoption für den Peruaner ziehen.

Felipe Chávez im Spiel gegen Leipzig
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Nach den nackten Zahlen scheinen die Ideen von Lukas Kwasniok und Thomas Kessler noch nicht so recht zusammenpassen zu wollen. Wie die „Abendzeitung“ am Donnerstagabend berichtet, will der FC im Sommer die Kaufoption des Mittelfeldspielers ziehen. Einziges Problem der FC Bayern München hat gleich zwei Rückkaufoptionen vereinbart. Eine für 2027 und eine für 2028. Bedeutet wiederum, die Kölner würden den Offensivspieler mindestens ein Jahr an sich binden können und die Bayern haben mit dem peruanischen Nationalspieler ganz offensichtlich noch einiges vor. Kein Wunder Chávez gilt als besonders großes Talent, der 18-Jährige wurde beim Rekordmeister in den höchsten Tönen gelobt und gilt in Peru als künftiger Starspieler.
In den Spielen kommt der Rohdiamant dann aber noch gar nicht so zum Einsatz. Kwasniok wechselte den 18-Jährigen genau vier Mal ein – insgesamt spielte der gebürtige Schwabe 25 Minuten mit dem Geißbock auf der Brust. Das klingt nicht nach vielen Chancen, um sich für mehr auszuzeichnen. „Er bringt ein sehr interessantes Profil mit, hat beim FC Bayern eine hervorragende Ausbildung genossen und verfügt über hohe fußballerische Qualitäten“, sagte Thomas Kessler nach der Verpflichtung im Winter. „Mit seinen Offensivfähigkeiten gibt er uns zusätzliche Variabilität im Mittelfeld. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihm die optimalen Rahmenbedingungen bieten können, um sein Potenzial konsequent auszuschöpfen und sich sportlich weiterzuentwickeln.“ Aktuell sind die Rahmenbedingungen auf Kurzeinsätze beschränkt.
Und dennoch scheint der Spieler einen so bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, dass sich der FC von dem Youngster einiges erhofft. Immerhin droht nach der festen Verpflichtung schon im Sommer 2027 der Abgang. Es wird also nicht nur um die Weiterentwicklung des Talents als Edeljoker gehen. „Hoffenheim, Stuttgart und Leipzig schaffen es, dich sehr schnell einfach unter Druck zu setzen und ein großes Feld herzustellen. Das heißt, es geht viel mehr hin und her. Du selbst musst kompakter verteidigen und in die Umschaltaktionen kommen“, hatte Lukas Kwasniok im Februar gesagt. Chávez passte offenbar nicht in die Formation. Auch, weil der Trainer in jenen Begegnungen mehr Physis auf dem Platz haben wollte. Doch aktuell wird es beim FC wohl auch um die spielerischen Elemente gehen.
Und genau dort liegen die Stärken des Offensivspielers. Chávez wird eine hohe fußballerischer Qualität nachgesagt, die er in den Trainingseinheiten am Geißbockheim auch regelmäßig unter Beweis stellt. Dazu verfügt Chávez über einen herausragenden Abschluss. Für die U19 der Bayern erzielte der 18-Jährige im vergangenen Jahr 15 Tore in 24 Spielen. Schon damals spielte er zudem erfolgreich in der Regionalliga. „Ich habe meine Stärken im Spielaufbau und werde offensiv umso gefährlicher, je weiter vorne ich spiele“, sagte der Youngster eins. „Ich schließe einfach gerne ab, auch wenn die Position mal nicht so aussichtsreich ist. Mein Leitsatz ist: Wenn du es nicht probierst, kannst du auch kein Tor erzielen.“ Dieser Satz lässt sich auf die aktuelle Situation leicht abändern: Wenn du nicht spielst, auch nicht.
Doch gerade gegen den Hamburger SV und in den weiteren Spielen auf Augenhöhe könnten die spielerischen Elemente des Peruaners wichtig werden. Vielleicht darf der 18-Jährige gegen die Rothosen zeigen, warum Thomas Kessler die Kaufoption ziehen will.
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