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·26 February 2026
Gregor Kobel selbstkritisch: „Den muss ich natürlich einfach irgendwie klären“

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Als in der vierten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 3:1 für Atalanta Bergamo alles für eine Verlängerung sprach, in der Borussia Dortmund alle Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale der Champions League gehabt hätte, leistete sich Gregor Kobel einen kapitalen Fehlpass, der wenige Sekunden später im Elfmeter mündete, den Leon Samardzic dann zum entscheidenden 4:1 für die Italiener verwandelte. Der BVB-Schlussmann unternahm nach der Partie dann gar nicht den Versuch, seinen Fehler kleinzureden.
„Das war mein Fehler, und es tut mir natürlich super leid für meine Jungs, weil ich glaube, dass wir eine gute Aufholjagd hatten, eigentlich wieder gut im Spiel waren, und dann so ein Ende“, räumte Kobel unumwunden ein und erklärte, wie es zu seiner fatalen Entscheidung, einen letztlich bei Bergamos Mario Pasalic gelandeten, kurzen Pass zu spielen, kam: „Es war der Bruchteil einer Sekunde. Ich wollte den Ball erst weghauen, dann lag er nicht richtig. Ich habe versucht, eine Lösung zu finden. Wenn der Ball nicht sauber liegt, geht man in Plan B über.“
Kobel, der in den vergangenen Tagen vom Portal Les Transferts mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde, zeigte sich indes auch schnell wieder kämpferisch und hat schon das Duell mit dem FC Bayern München am Samstag im Blick: „Jetzt geht es darum, den Mund abzuputzen, weiterzumachen und fürs Team da zu sein, dass wir uns alle schnell sammeln und am Wochenende da sind. Was geschehen ist, ist geschehen.“
Von Seiten seiner Kollegen blieb Kobel von öffentlicher Kritik verschont. Vielmehr war Kapitän Emre Can direkt darum bemüht, dem Schlussmann den Rücken zu stärken und Aufbauarbeit zu leisten: „Wie oft hat uns Gregor in dieser Saison geholfen und gerettet? Wie er in der ersten Halbzeit wieder einen rausholt, das ist schon wahnsinnig. Es tut mir leid für ihn! Wie gesagt: kein Vorwurf, überhaupt kein Vorwurf. Es kam alles zusammen.“

Foto: IMAGO
Trainer Niko Kovac blieb in seiner Aussage allgemein, hatte dabei aber sicherlich auch die anderen Gegentreffer im Kopf: „In der Champions League werden solche Fehler bestraft, und von daher sind wir sehr enttäuscht und dementsprechend auch ziemlich geknickt“, so der BVB-Coach, der aber sicherlich intern seinen Teil dazu beitragen wird, dass Kobel & Co. dennoch mit breiter Brust ins Bundesliga-Topspiel gehen.







































