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·5 August 2026

Größerer Spielraum: BVB spart nicht nur Gehaltskosten ein

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Über 60 Millionen Euro hat Borussia Dortmund in diesem Sommer bereits für die Neuzugänge Joane Gadou (Red Bull Salzburg), Kauã Prates (Cruzeiro Belo Horizonte), Justin Lerma (Independiente del Valle) und Konstantinos Karetsas (KRC Genk) ausgegeben. Abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch nicht, soll doch auch noch Said El Mala (1. FC Köln) kommen, womit ein gesamtes Investitionsvolumen alleine an Ablösen im dreistelligen Millionenbereich erreicht würde. Dafür hat der BVB allerdings auch die Voraussetzungen geschaffen.

Die Verkäufe von Karim Adeyemi (FC Barcelona), Cole Campbell (SV Elversberg), Julien Duranville (Olympique Lyon) und Kjell Wätjen (FC Midtjylland) spülten im Gegenzug zwar „nur“ gut 35 Millionen Euro in die Kassen, was gemessen am sportlichen Wert des Quartetts dennoch mehr als beachtlich ist. Denn eine Rolle spielte zuletzt nur Adeyemi, wohingegen Campbell, Duranville und Wätjen bereits verliehen waren.


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Die bevorstehende Leihe von Yan Couto zu Como 1907 soll weitere zwei Millionen Euro einbringen, würde aber vor allem das Gehalt des brasilianischen Rechtsverteidigers sparen. Wie schon bei Niklas Süle (Profikarriere beendet), Julian Brandt (Ajax Amsterdam) und Salih Özcan (Besiktas Istanbul), die nach Vertragsablauf zwar ablösefrei gingen, zusammen mit Couto aber nach Informationen der Bild für eine Gehaltsersparnis in Höhe von jährlich rund 35 Millionen Euro sorgen sollen.

Sparmaßnahmen an verschiedenen Stellen

Während bei neuen Spielern wie Karetsas, der mit einem verglichen zu Altverträgen eher bescheidenem Gehalt von rund 3,5 Millionen Euro pro Saison starten soll, weitaus größerer Wert als bislang auf im Rahmen bleibende Kaderkosten gelegt wird, spart der BVB laut Bild auch an einigen anderen Stellen – dort zwar eher kleinere Beträge, die sich aber summieren.

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Foto: Getty Images

So lässt der BVB seine Homepage verstärkt per Software in andere Sprachen übersetzen und will künftig weitgehend auf professionelle Übersetzer verzichten. Bei Reisen nutzt die Borussia in Zukunft verstärkt Uber anstatt Mietautos samt Fahrer in Rufbereitschaft vor dem Teamhotel warten zu lassen. Und um weniger Essen wegwerfen zu müssen, werden im VIP-Bereich des Signal Iduna Parks Gerichte, die während eines Spiels ausgehen, nicht mehr nachgekocht.

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