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·5 June 2026
Havertz beschwichtigt trotz DFB-Konkurrenzkampf: „Wird kein Drama geben“

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·5 June 2026

Kai Havertz soll bei der WM 2026 eine wichtige Rolle bei der deutschen Auswahl einnehmen. Trotz eines formstarken Konkurrenten.
Der Stürmer des FC Arsenal fehlte am Sonntag beim Testspiel gegen Finnland noch, weil er am Abend zuvor mit den Gunners in Budapest um den Gewinn der Champions League spielte. Havertz erzielte zwar die frühe Führung für den englischen Meister, musste aber von der Bank aus mit ansehen, wie seine Kollegen im Elfmeterschießen Paris Saint-Germain unterlagen.
Trotz der bitteren Niederlage kommt der 26-Jährige mit Rückenwind zum DFB-Team. Nach einer verletzungsgeplagten Saison kam er in den letzten Monaten immer besser in Schwung und erzielte in der Premier League und der Königsklasse wichtige Tore für Arsenal.
„Wir brauchen Kai“, stellte Bundestrainer Julian Nagelsmann zuletzt unmissverständlich klar: „Er ist ein richtig guter Typ und ein Topspieler.“ Mit Deniz Undav steht dem Coach aber ein weiterer Klasse-Stürmer zur Verfügung, der für den VfB Stuttgart 25 Tore in der abgelaufenen Saison erzielte und auch gegen Finnland doppelt traf.
Dennoch wird Havertz zum WM-Auftakt wohl in der Startelf gesetzt sein, wenngleich der Arsenal-Star auch als Teil der Dreierreihe im offensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen kann. Dass der Konkurrenzkampf in der Offensive für schlechte Stimmung sorgen könnte, glaubt der frühere Leverkusener indes nicht. Alle drei Stürmer, so Havertz über Undav, Nick Woltemade und sich selbst, hätten zwar unterschiedliche Profile, aber verfolgen das gleiche Ziel: „Da wird es kein Drama geben.“
Undav weist die beste Torquote auf, während sich Woltemade eher tief fallen lässt, erklärte Havertz, der seine Spielweise zwischen der der anderen DFB-Angreifer einordnet. Alle drei eint, „dass wir den Ball gerne selbst am Fuß haben und der Mannschaft helfen wollen, in den Strafraum zu kommen.“

Foto: Getty Images
Seit seinem Wechsel zu Arsenal hat sich Havertz auch im Spiel gegen den Ball enorm weiterentwickelt. „In den vergangenen zwei Jahren ist es zu meiner Stärke geworden. Ich bin bereit, mitzuhelfen, und fühle mich nicht zu gut dazu“, zitiert der kicker den Nationalspieler.







































