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·12 May 2026

Hertha: So reagiert Leistner auf sein überraschendes Aus

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Nach drei Jahren muss Toni Leistner seine Zelte bei Hertha BSC abbrechen. Die Berliner hatten sich überraschend dazu entschieden, dem Routinier letztlich keinen neuen Vertrag anzubieten - obwohl sich eigentlich eine Verlängerung angedeutet hatte.

Wie Leistner im Interview mit dem kicker gesteht, wurde er von der Entscheidung völlig überrumpelt. "Das hat sich nicht angedeutet. Der Verein hat mich letzte Woche ins Büro geholt und mir alles erklärt, dann akzeptiert man das als Spieler", erklärte er. Hängen lassen will er sich aber nicht: "Am nächsten Tag geht der Blick dann schon wieder nach vorne. Man versucht, alles neu zu sortieren, da habe ich noch nicht alles geschafft. Es kommt immer so, wie es kommen soll."


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Der Verteidiger, der für Hertha in 84 Pflichtspielen zum Einsatz gekommen war, hat den Verein laut eigener Aussage "ins Herz geschlossen", weshalb er durchaus enttäuscht sei. "Aber der Verein hat mir das erklärt, und ich stelle mich dann auch nicht hin und versuche, den Verein zu überzeugen. Die Entscheidung steht dann, und das ist im Fußball so. Da kann von heute auf morgen alles ganz anders aussehen. Aber man sieht sich immer zweimal im Leben. Und so wird's kommen."

Leistner hat "noch was im Tank"

Da Leistner im Sommer bereits 36 Jahre alt wird, wäre ein Karriereende nach dem Hertha-Aus zumindest nicht völlig abwegig. So weit will er aber noch nicht gehen: "Wenn ich jetzt die Saison Revue passieren lasse, an wie vielen Zu-null-Spielen ich beteiligt war, wenn ich von Anfang an gespielt habe, fand ich eigentlich, es war für mich persönlich eine ganz gute Saison. Und wenn ich dann noch sehe, dass der Körper komplett mitmacht – ich habe nicht eine Einheit verletzungsbedingt verpasst –, denke ich schon, dass noch was im Tank ist." Wie es genau weitergehen soll, werden aber erst die nächsten Wochen zeigen. Dann möchte Leistner "erst einmal alles sortieren und mit meiner Frau sprechen, was noch alles drin ist".

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