Hildmann vor Debüt: "Abläufe und Prozesse so beibehalten" | OneFootball

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·3 April 2026

Hildmann vor Debüt: "Abläufe und Prozesse so beibehalten"

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Am Samstag feiert Sascha Hildmann sein Debüt als Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg. Viele Anpassungen will der neue Mann an der Seitenlinie nicht vornehmen. Auch, wenn die Vorzeichen vor der Partie klar sind, gibt der Gegner naturgemäß einige Rätsel mit.

Erst mal "Abläufe und Prozesse so beibehalten"

Seit drei Tagen ist Sascha Hildmann Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg. Am Samstag steht für ihn bereits das Debüt an – gegen den VfB Stuttgart II. Die große Frage lautet daher: Wie viel von seiner Handschrift wird schon zu sehen sein? Schwerpunkte in den ersten Einheiten waren das Anlaufverhalten sowie das Spiel mit Ball, größere taktische Anpassungen gab es jedoch nicht: "Aktuell will ich die Abläufe und Prozesse so beibehalten, wie sich die Mannschaft damit wohlfühlt", sagte der frühere Münsteraner im "Jahn-Talk" vor der Partie.


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Große Veränderungen scheinen ohnehin nicht zwingend notwendig. Die Oberpfälzer haben sich mittlerweile stabilisiert: Betrug der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz zum Jahreswechsel noch drei Punkte, sind es inzwischen 14. Von 18 möglichen Zählern holte der SSV elf und verlor dabei nur gegen Spitzenreiter Osnabrück. Einziger Wermutstropfen: Vor einer Woche schied Regensburg im Landespokal mit 0:1 gegen den TSV 1860 München aus – trotz zahlreicher Chancen. "Gut ist erst mal, dass wir zu Chancen kommen. Das ist die oberste Aufgabe, die Spieler in Positionen zu bringen, aus denen sie Tore erzielen können", so Hildmann, der aber auch betonte: "Dann geht es darum, dranzubleiben, aktiv zu sein und den Spielern Selbstvertrauen zu geben."

"Man weiß nie so recht, worauf man sich einstellen muss"

Die Vorzeichen vor dem Duell mit der zweiten Mannschaft des VfB sind klar: Stuttgart II verlor sieben der letzten zehn Partien, zuletzt gab es ein 1:3 beim Schlusslicht aus Schweinfurt. Diese Schwankungen geben auch Hildmann Rätsel auf: "Die Vereine haben viel gutes Personal, man weiß nie so recht, worauf man sich einstellen muss." Mit Noah Darvich und Justin Diehl hätten die Schwaben "mindestens zwei Ausnahmespieler, die für die Bundesliga bestimmt sind".

Für Samstag erwartet Hildmann "eine spielstarke Mannschaft, die vieles fußballerisch lösen möchte". Seiner eigenen Elf gibt er vor allem eines mit auf den Weg: "Auch wenn wir leiden müssen, hoffe ich, dass wir das Spiel am Ende für uns entscheiden." Nicht mit dabei sein werden Jakob Seibold, Sascha Hingerl, Sebastian Stolze und Felix Strauss. Felix Gebhardt, Leopold Wurm und Oscar Schönfelder waren zuletzt angeschlagen beziehungsweise krank und sind daher fraglich. Bei Gebhardt zeigte sich Hildmann jedoch optimistisch: "Er hat trainiert und voll mitgemacht. Es sieht ganz gut aus, wir werden es aber noch einmal mit ihm besprechen."

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