Nur die Raute
·22 April 2026
HSV-Abgang? Bayern-Interesse an Heuer Fernandes wird konkreter

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·22 April 2026

Angesichts der Derby-Niederlage gegen Werder Bremen und lediglich eines Sieges aus den vergangenen neun Partien richtet sich der Fokus beim HSV ganz auf die Gegenwart. An den kommenden Sommer verschwendet derzeit kaum jemand einen Gedanken.
Die aktuelle Aufmerksamkeit gilt einzig und allein dem Klassenerhalt. Und doch kommen die Rothosen nicht daran vorbei, sich mit der Personalplanung für die nächste Saison zu beschäftigen. Integraler Bestandteil dieser Gedankenspiele ist Daniel Heuer Fernandes. Dass der Schlussmann auch in der kommenden Spielzeit im Volkspark unter Vertrag steht, ist jedoch alles andere als sicher.
Denn wie die Sport Bild berichtet, hat es Heuer Fernandes tatsächlich auf die Shortlist des FC Bayern geschafft. Hintergrund ist die nach wie vor unklare Zukunft von Manuel Neuer, der seine Karriere nach dem Ende der aktuellen Saison beenden könnte.
Für diesen Fall plant der deutsche Rekordmeister mit Jonas Urbig als künftige Nummer eins. Dem 22-Jährigen soll zusätzlich eine erfahrene Alternative zur Seite gestellt werden. Das Profil des HSV-Keepers passt dabei ins Münchener Anforderungsbild: Heuer Fernandes hat sich in der Bundesliga bewiesen, ist verhältnismäßig spielstark und finanziell erschwinglich.

Foto: Getty Images
In Hamburg dürfte man die aktuellen Gerüchte nur wenig begeistert zur Kenntnis nehmen. Der Nord-Klub kämpft nach der jüngsten sportlichen Talfahrt weiterhin um den Klassenerhalt, der auch für die Kaderplanung entscheidend ist. Bleibt der Aufsteiger in der Liga, verlängert sich der Vertrag von Heuer Fernandes automatisch bis 2027. Im Falle eines Abstiegs endet das Arbeitspapier allerdings schon im Sommer.
Doch unabhängig vom Ausgang dieser Saison streben die Hanseaten eine vorzeitige Verlängerung an und haben dem 33-Jährigen ein Angebot über zwei Jahre vorgelegt. Mit einer solchen Laufzeit soll Heuer Fernandes einverstanden sein. Dennoch gibt es durchaus beachtliche Differenzen beim Gehalt, weshalb eine Einigung derzeit noch in weitere Ferne ist. Davon könnte nun ausgerechnet der FC Bayern profitieren.









































