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·27 April 2026
HSV-Abstiegsangst wegen Formkrise? So reagiert Polzin

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·27 April 2026

Nach dem 1:2 gegen Hoffenheim war die Stimmung beim Hamburger SV gedrückt, doch Trainer Merlin Polzin versuchte direkt, Zuversicht zu verbreiten. Die Leistung seiner Mannschaft sei besser gewesen als in den Wochen zuvor, auch wenn erneut keine Punkte heraussprangen. Für die Hamburger war es bereits das sechste Bundesliga-Spiel in Folge ohne Sieg.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Aus den vergangenen zehn Partien holte der HSV lediglich einen Sieg. Kein anderer Bundesligist sammelte in diesem Zeitraum weniger Punkte. Trotzdem will Polzin den Blick weiter nach vorne richten.
Nach der Partie erklärte der HSV-Coach: "Wir müssen uns nicht dafür entschuldigen, dass wir auch drei Spieltage vor Schluss mit der entsprechenden Punkteanzahl vor dem Relegationsrang oder den direkten Abstiegsplätzen stehen."
Mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang 16 bleibt die Ausgangslage für die Hamburger weiterhin ordentlich. Dennoch ist klar: Der Vorsprung könnte in den verbleibenden Wochen schnell schmelzen, wenn die Negativserie anhält.
Polzin betonte zugleich, dass sich der Fokus ausschließlich auf die eigene Mannschaft richte. "Wir konzentrieren uns nur darauf, was wir beeinflussen können", sagte der Trainer.
Besonders viel Hoffnung setzt Merlin Polzin nun auf den kommenden Monat. "Gerade der Mai ist im Fußball etwas ganz Besonderes", erklärte der 35-Jährige. Für den HSV stehen dort die letzten drei Saisonspiele an und damit drei Chancen, den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen.
Die Aufgaben haben es jedoch in sich: Mit Eintracht Frankfurt, dem SC Freiburg und Bayer Leverkusen warten drei Gegner, die allesamt noch um die internationalen Plätze kämpfen.
Intern hofft man im Volkspark deshalb auch darauf, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller weiter Punkte liegen lässt. Darauf verlassen will man sich zwar nicht, aktuell scheint es jedoch ein realistischer Weg zum Liga-Verbleib zu sein.
Sowohl der FC St. Pauli als auch der VfL Wolfsburg müssten zwei ihrer letzten drei Spiele gewinnen, um den HSV noch zu überholen – angesichts der aktuellen Formkurve beider Teams kein einfaches Unterfangen. Allerdings werden beide am letzten Spieltag noch im direkten Duell aufeinandertreffen. Aus HSV-Sicht hofft man, dass es dann nur noch um den Relegationsplatz geht.
Unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz wollen die Hamburger den Klassenerhalt möglichst aus eigener Kraft sichern. Dafür braucht es nach zuletzt ernüchternden Wochen allerdings endlich wieder Punkte.
Polzin zeigt sich trotz aller Rückschläge weiterhin überzeugt: "Alle gehen in eine Richtung. Wir wollen gemeinsam den HSV in der Bundesliga etablieren. Ich bin fest überzeugt, dass uns das auch gelingt." Dem HSV bleiben nun noch drei Spiele, um die Saison zu einem Happy End zu führen und die zuletzt spürbar gewachsene Nervosität endgültig zu beenden.


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