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·23 April 2026
HSV-Genossenschaftsmodell soll Millionen bringen

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Ab dem 5. Mai bündelt der HSV mit dem Supporters Trust das finanzielle Engagement seiner Mitglieder. 18.870 Anteile sollen den Stadionausbau auf 60.000 Plätze finanzieren.
Der Hamburger SV hat die konkrete Planung für sein Genossenschaftsmodell vorgestellt. Mithilfe des "Supporters Trust" soll das finanzielle Engagement der Klubmitglieder ab dem Gründungsbeginn am 5. Mai gebündelt und eine finanzielle Beteiligung an der ausgegliederten Profiabteilung im Sinne des Vereins ermöglicht werden. Der Fußball-Bundesligist erwartet sich dadurch in einem ersten Schritt Einnahmen in Höhe von rund 16 Millionen Euro.
"Zum Auftakt wird es eine begrenzte Anzahl von 18.870 Anteilen geben", sagte HSV-Präsident Henrik Köncke: "Diese orientiert sich an konkreten Projekten im Volksparkstadion, die von Vorstand Eric Huwer festgelegt wurden, mit dem Ziel, das Stadionerlebnis für alle spürbar zu verbessern." Unter anderem ist mit dem Mindestengagement von 887 Euro pro Anteil ein Ausbau der Arena geplant. Statt 57.000 soll es perspektivisch 60.000 Plätze geben.
Zu den Unterstützern zählt neben Vereinslegende Horst Hrubesch und Vize-Präsidentin sowie Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig auch HSV-Coach Merlin Polzin. "Beim HSV gab es schon immer diese besondere Verbindung zwischen Mitgliedern, Fans, Mannschaft und allen, die den Verein leben", sagte der 35-Jährige: "Dass sich viele aus der Mannschaft und dem Staff einbringen, zeigt, wie viel uns der HSV bedeutet und dass wir uns auch neben dem Platz einbringen wollen."
Auch der Stadtrivale FC St. Pauli hatte zuvor erfolgreich ein Genossenschaftsmodell an den Start gebracht.
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