Nur die Raute
·7 February 2026
HSV mit Brustlöser in Heidenheim: „Das war ein perfekter Tag!“

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·7 February 2026

Dem HSV ist auf der schwäbischen Ostalb ein waschechter Befreiungsschlag gelungen. Das 2:0 gegen Heidenheim markierte den ersehnten ersten Auswärtssieg dieser Saison.
Seit dem 28. April 2018 mussten HSV-Fans auf einen Bundesliga-Erfolg in der Fremde warten. Damals triumphierten die Rothosen mit 1:3 beim VfL Wolfsburg, ehe zwei Wochen später der erste Abstieg der Vereinsgeschichte fest stand.
Dem großen Ziel, eine Wiederholung dieses Schicksals zu vermeiden, ist der Aufsteiger am Samstagnachmittag einen großen Schritt nähergekommen. Durch den Dreier in Heidenheim baute der HSV seinen Vorsprung gegenüber dem direkten Konkurrenten auf satte neun Punkte aus. Zwischenzeitlich gelang sogar der Sprung auf Tabellenplatz elf.
Dementsprechend erleichtert präsentierten sich die Hanseaten nach dem Abpfiff. Ausgelassen feierte die Mannschaft und ihr Trainerteam vor dem mitgereisten Hamburger Anhang. „Das war ein perfekter Tag“, jubelte Linksverteidiger und Jubilar Miro Muheim nach dem Abpfiff. „Drei Punkte, erster Auswärtssieg und mein 150. Pflichtspiel für den HSV.“
Ebenfalls positiv: Im fünften Spiel des Kalenderjahres blieb der HSV zum dritten Mal ohne Gegentor. Dafür bedanken konnte sich die Mannschaft diesmal vor allem bei Keeper Daniel Heuer Fernandes, der in der zweiten Halbzeit zur Höchstform auflief. Unter anderem gegen Patrick Mainka, Benedikt Gimber und Eren Dinkci war der Deutsch-Portugiese glänzend zur Stelle. „Ferro hat heute wieder einmal mit unfassbaren Paraden den Kasten sauber gehalten“, musste auch Muheim anerkennen.
Große Aktien am Auswärtssieg besaßen zudem die viel kritisierten Stürmer. Ransford Königsdorffer traf kurz vor dem Pausenpfiff nach feiner Einzelleitung zum 1:0, der eingewechselte Rayan Philippe machte nach exzellenter Vorarbeit von Fabio Vieira den Deckel drauf. Eine Mischung aus ungewohnt effizienter Chancenverwertung und defensiver Stabilität veranlasse Muheim zum abschließenden Fazit: „Am Ende haben wir wieder zu Null gespielt und auswärts geworden.“ Der Beginn einer Trendwende auf fremden Plätzen?

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